Im Sonnenuntergang, sie ziehen schnell
die Sonne färbt' sie schön.
Es hielt mich fest an dieser Stell',
konnt' so nicht weitergehn.
Sie bilden mir Gestalten und
ich fing fast an zu träumen.
War's oh! ein küssend Mund?
Das wollt ich nicht versäumen.
Ich fiel in ein Gedankenloch,
fast konnt' mich nicht befreien,
so stand ich eine Weile noch
und hofft' auf gut's Gedeihen.
Die Sache, von der ich hier bericht',
's ist merkwürdig, ich kann's sagen.
Miteinander, das geht nicht:
Da könnt ich heftig klagen!
Doch ohne Einander ist es auch sehr schwer
vielleicht will ich es zwingen
und kämpfen wie ein ganzes Heer,
tu' oft die Hände ringen.
So stand ich da und dachte nach,
ein Federhauch mich strich.
ich schaute hoch zum Himmelsdach
und wünscht mir froh's Gesicht.
Die Sonne, sie verschwand nun schnell,
taucht alles in die Schwärze,
doch morgen ist es wieder hell.
Gib Zeichen mir ins Herze!
(c) Rolf Glöckner
Die hier veröffentlichten Gedichte sind mein geistiges Eigentum. Sie unterliegen damit dem Urheberrechtsschutz. Eine Weiterverarbeitung, sowohl elektronisch als auch in Printmedien, ganz oder in Teilen bedarf meiner ausdrücklichen Genehmigung, die vor der Verwendung einzuholen ist. (c) Alle Rechte vorbehalten! Rolf Glöckner, Oldenburg
Montag, 12. Dezember 2011
Sonntag, 11. Dezember 2011
Mein Mond, meine Sonne
Er stand am Himmel hoch, schon etwas noch bedeckt.
und warf vom Himmel mir 'ne Frage hin:
"Wie bist Du? Was hast Du versteckt?"
"Ist es die Wahrheit? Sag's mir für meinen Sinn!"
Den Tag danach, ich dachte lang,
wer fragt mich das so sehr?
Ich fühlte mich noch etwas krank
und setzte mich, gedankenschwer.
Ich war am Gitter, war am Fluß
und schrieb die Antwort hier:
"Nicht blinder Hass, der war in mir"
Ersehnte mir den Gruß.
Es sollte Frieden sein in mir,
so war denn meine Bitte.
Die Liebe sollte kommen her,
und ich in meiner Mitte.
Der Wind, er sang mir schönes Lied,
die Sonne in den Wolken.
Was war es, was mich hierher trieb?
Vertragen wir uns sollten!
So ging mein Wunsch denn hoch empor,
wollt ihm die Richtung geben,
damit ich nicht mehr länger fror,
hätt' Freude, neues Leben.
Bin doch nicht blass, nur Liebe füllt
mir schwer mein krankes Herz.
Doch Freude hätt ich gern gefühlt
und nicht mehr großen Schmerz.
Ich glaub', ich gab 'ne Antwort hier,
vielleicht wird man's verstehen.
Ich bin nicht so, ich sag es Dir!
Einstmals wirst Du es sehen.
(c) Rolf Glöckner
und warf vom Himmel mir 'ne Frage hin:
"Wie bist Du? Was hast Du versteckt?"
"Ist es die Wahrheit? Sag's mir für meinen Sinn!"
Den Tag danach, ich dachte lang,
wer fragt mich das so sehr?
Ich fühlte mich noch etwas krank
und setzte mich, gedankenschwer.
Ich war am Gitter, war am Fluß
und schrieb die Antwort hier:
"Nicht blinder Hass, der war in mir"
Ersehnte mir den Gruß.
Es sollte Frieden sein in mir,
so war denn meine Bitte.
Die Liebe sollte kommen her,
und ich in meiner Mitte.
Der Wind, er sang mir schönes Lied,
die Sonne in den Wolken.
Was war es, was mich hierher trieb?
Vertragen wir uns sollten!
So ging mein Wunsch denn hoch empor,
wollt ihm die Richtung geben,
damit ich nicht mehr länger fror,
hätt' Freude, neues Leben.
Bin doch nicht blass, nur Liebe füllt
mir schwer mein krankes Herz.
Doch Freude hätt ich gern gefühlt
und nicht mehr großen Schmerz.
Ich glaub', ich gab 'ne Antwort hier,
vielleicht wird man's verstehen.
Ich bin nicht so, ich sag es Dir!
Einstmals wirst Du es sehen.
(c) Rolf Glöckner
Samstag, 10. Dezember 2011
Erinnerungen
Ganz kalt das alte Haus, nur ein Raum
warm, dort war Zuflucht.
Alle anderen Räume
Fenster mit Eisblumen,
Atem in der Luft gefrierend.
Warm, dorthin fand ich.
.
Alter Sessel, mein Platz,
saß ganz gespannt und lauschte
Geschichten ohne Ende
Oma's Refugium.
Füße im Backofen, wunderschön warm,
Kakao im Becher und immer
kleine Leckereien.
Erinnerungen an einen Platz der Liebe,
bis Oma ging. Keine Wärme mehr,
keine Geschichten, keine Leckereien.
Leben ging weiter, wurde groß
doch immer vermißt den Platz
Trag ihn im Herzen wie einen Schatz.
(c) Rolf Glöckner
Donnerstag, 8. Dezember 2011
Sturm
Ich werf mich heftig in den Sturm,
Regen peitscht mich.
Krümme mich, ich armer Wurm
Kälte friert mir mein Gesicht.
Wasser dringt mir in die Schuhe
Sturm, der treibt mich fort
Finde wieder keine Ruhe
hier an dieses Windes Ort.
Sturm, der rauscht stark in den Zweigen,
knackt und bricht nun großer Ast?
Ich glaub, ich kann nicht lange bleiben
wenn der Sturm mich kräftig fasst.
Drückt mit Tränen aus den Augen,
Gänsehaut, ich spür es jetzt,
kann's doch immer noch nicht glauben
kurz vor Liebes großem Fest.
In den Häusern, in den Mauern
ist schon überall geschmückt.
Nun kanns nicht mehr lange dauern,
bis die Welt soll sein beglückt.
Wisch die Tränen meiner Trauer
weg, mit einem glatten Strich
und mich überkommt ein Schauer
doch die Menschen sehn es nicht.
(c) Rolf Glöckner
Regen peitscht mich.
Krümme mich, ich armer Wurm
Kälte friert mir mein Gesicht.
Wasser dringt mir in die Schuhe
Sturm, der treibt mich fort
Finde wieder keine Ruhe
hier an dieses Windes Ort.
Sturm, der rauscht stark in den Zweigen,
knackt und bricht nun großer Ast?
Ich glaub, ich kann nicht lange bleiben
wenn der Sturm mich kräftig fasst.
Drückt mit Tränen aus den Augen,
Gänsehaut, ich spür es jetzt,
kann's doch immer noch nicht glauben
kurz vor Liebes großem Fest.
In den Häusern, in den Mauern
ist schon überall geschmückt.
Nun kanns nicht mehr lange dauern,
bis die Welt soll sein beglückt.
Wisch die Tränen meiner Trauer
weg, mit einem glatten Strich
und mich überkommt ein Schauer
doch die Menschen sehn es nicht.
(c) Rolf Glöckner
Mittwoch, 7. Dezember 2011
Verdammt
Was ist denn los, das frag ich mich,
nichts will heraus, ich fass es nicht,
kein Buch, Geschichten, gar Gedicht
da brennt mir heute gar kein Licht.
Es ist wohl schlimm, wenn garnichts geht,
war schon am Fluß, wo Wind mir weht,
doch dort gings nicht, so wie ihr seht
Mal schauen, ob sich da was dreht.
Am Weg, den ich dann ging zurück,
da sah ich dieses Grabgesteck.
Der's legte, war wohl nicht im Glück
Für Trauer, das war wohl sein Zweck.
Wes Menschen Werk konnt ich hier seh'n?
Warum lag's hier und wohl für wen?
Gedankenvoll blieb lang ich stehn
und trauerte mit Tränen schön.
"Verdammt", das nehm ich jetzt zurück,
es geht doch noch, oh welch ein Glück.
Gedanken strömen, bin verzückt,
das diese Verse jetzt geglückt.
Das Blatt, es ist doch nicht mehr leer,
da kommen wohl Ideen her!
Ich glaub, ich werde dennoch ruhn
und irgend etwas Andres tun.
(c) Rolf Glöckner
nichts will heraus, ich fass es nicht,
kein Buch, Geschichten, gar Gedicht
da brennt mir heute gar kein Licht.
Es ist wohl schlimm, wenn garnichts geht,
war schon am Fluß, wo Wind mir weht,
doch dort gings nicht, so wie ihr seht
Mal schauen, ob sich da was dreht.
Am Weg, den ich dann ging zurück,
da sah ich dieses Grabgesteck.
Der's legte, war wohl nicht im Glück
Für Trauer, das war wohl sein Zweck.
Wes Menschen Werk konnt ich hier seh'n?
Warum lag's hier und wohl für wen?
Gedankenvoll blieb lang ich stehn
und trauerte mit Tränen schön.
"Verdammt", das nehm ich jetzt zurück,
es geht doch noch, oh welch ein Glück.
Gedanken strömen, bin verzückt,
das diese Verse jetzt geglückt.
Das Blatt, es ist doch nicht mehr leer,
da kommen wohl Ideen her!
Ich glaub, ich werde dennoch ruhn
und irgend etwas Andres tun.
(c) Rolf Glöckner
Dienstag, 6. Dezember 2011
Wetterkapriolen
Es ist April? Nein, nein,
Dezember ist's. Doch ist das fein?
Die Sonne scheint, die Flocken fallen,
schon einmal bin ich hingefallen.
Der Regen droht, die Sonne lacht,
hab sowas lang nicht mitgemacht.,
Der Sturm! In manchem Wipfel's kracht
da hab ich dann nicht mehr gelacht.
Der Regen peitscht mir ins Gesicht,
bin gut verpackt und spür ihn nicht!
Auch Hagel mit mir ins Gericht.
Dann Nebel! Nein, man sieht mich nicht!
Der Winter kommt mit kalten Füßen
das kann ich so doch nicht begrüßen!
Geh hin, trink Glühwein, den ganz süßen
werd Winter wohl ertragen müssen.
Doch manchmal bringt er schönes Licht,
schaut es Euch an, ihr glaubt es nicht!
So übt für Sommer jetzt Verzicht,
so lang, bis euch das Herze bricht.
Ich warte auf den ersten Schnee,
will laufen lang dann um den See.
Vielleicht kommt jetzt die gute Fee
die mir das gibt, was ich nicht seh'
(c) Rolf Glöckner
Dezember ist's. Doch ist das fein?
Die Sonne scheint, die Flocken fallen,
schon einmal bin ich hingefallen.
Der Regen droht, die Sonne lacht,
hab sowas lang nicht mitgemacht.,
Der Sturm! In manchem Wipfel's kracht
da hab ich dann nicht mehr gelacht.
Der Regen peitscht mir ins Gesicht,
bin gut verpackt und spür ihn nicht!
Auch Hagel mit mir ins Gericht.
Dann Nebel! Nein, man sieht mich nicht!
Der Winter kommt mit kalten Füßen
das kann ich so doch nicht begrüßen!
Geh hin, trink Glühwein, den ganz süßen
werd Winter wohl ertragen müssen.
Doch manchmal bringt er schönes Licht,
schaut es Euch an, ihr glaubt es nicht!
So übt für Sommer jetzt Verzicht,
so lang, bis euch das Herze bricht.
Ich warte auf den ersten Schnee,
will laufen lang dann um den See.
Vielleicht kommt jetzt die gute Fee
die mir das gibt, was ich nicht seh'
(c) Rolf Glöckner
Freitag, 2. Dezember 2011
Winterfieber
Winterfieber
- Wo ich auch fahre, wo ich steh,
da find ich rot und weißen Zaun.
und was ich jetzt schon wieder seh,
ich glaube fast, ich bin im Traum!
da find ich rot und weißen Zaun.
und was ich jetzt schon wieder seh,
ich glaube fast, ich bin im Traum!
Da sieht man viele Arbeiter,
die fleißig sich bewegen.
Flicken, Graben, Pflastern und noch mehr!
Warum denn jetzt? Schon droht der nächste Regen.
Warum macht man dies' nicht schon eher?
Was soll die hektisch Buddelei?
Das aufzuklären, braucht wohl keinen Seher,
im Haushalt ist noch Geld, das wird jetzt frei!
Wann endlich stoppt man dieses Fieber?
Gestaltet einen Haushalt mit dem Ziel,
am End des Jahres, ja, da wär was über!
Der Schulden wären nicht soviel!
Ist's Haushaltsrecht denn schon geändert?
Seit Zweitausendsechs mußtet ihr's tun
So wurds verabschied't von den Ländern.
Oh Oldenburg, tust Du noch ruh'n?
Wer geht jetzt endlich auf die Barrikaden?
Das neue Recht ist doch nicht gut?
Warum muß hier der Bürger sagen
dass ihr noch immer Unsinn tut?
So wacht denn auf,
erfüllet eure Pflicht!
Verändert endlich der Verwaltung Lauf!
Denn so, ihr Freunde, geht es wirklich nicht!
Die Frage bleibt offen?
Warum müssen so viele Baustellen noch im Dezember eingerichtet werden?
Hat das "Neue" Doppik die gleichen Macken wie das alte Recht?
Den Haushalt voll ausschöpfen, auch wenn es nicht nötig wäre???
mit einen großen Maß an Unverständnis!
(c) Rolf Glöckner
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