Augen sind leer
schaue, ist es so schwer?
Bin nunmehr allein.
Freundschaft gegangen,
Herz ist gefangen
in Eis
Es war lange schön,
kann nichts mehr seh'n
Blind!
Warum kam es nur?
Lief aus der Spur!
Qual.
Es ging so vorbei,
ich doch nicht frei.
Warum?
Strich mich vom Leben,
Seele tat beben.
Wahrheit?
Sagte es hin,
fiel mir aus dem Sinn,
so ist's!
Nun ist's vorbei
mir nicht einerlei
in Trauer ich bin.
Worte, die flossen,
haben verdrossen
Menschenkind.
So bin ich denn hier
Seele, Herz! Ich frier!
Gehe dahin.
(c) Rolf Glöckner
Die hier veröffentlichten Gedichte sind mein geistiges Eigentum. Sie unterliegen damit dem Urheberrechtsschutz. Eine Weiterverarbeitung, sowohl elektronisch als auch in Printmedien, ganz oder in Teilen bedarf meiner ausdrücklichen Genehmigung, die vor der Verwendung einzuholen ist. (c) Alle Rechte vorbehalten! Rolf Glöckner, Oldenburg
Montag, 2. Januar 2012
Samstag, 31. Dezember 2011
Jahresendgespenst
In Gedanken versunken ganz tief
als plötzlich es rief, das Jahresendgespenst.
"Hast Du jeden, der Dich rief,
aus Deinem Herzen ausgegrenzt?
Hast nicht vergessen
der Herzen so viele?
Hast manche Seele zerfressen?
Das sag ich Dir, das sind meine Ziele!
Warum hast Du Freundschaft gebrochen,
hast Trauer um Dich gesät?
Hast Dich im Inneren verkrochen,
wenn jemand um Hilfe Dich angefleht?
Ich frage Dich hier, ist's allein Deine Schuld?
Hast Du mit Herzen gespielt?
Hattest Du oftmals keine Geduld?
Hast Du nicht Trauer gefühlt?
Ich, das Gespenst, komm nur einmal
am letzten Tage des Jahres.
Halt' Vergehen Dir vor, auf jeden Fall
stell Dich ganz einfach, erfahr es!
So gehe ich nun, lass Dich allein,
allein mit Deinen Gedanken,
So gehe ins Jahr, das Herzen sich freun
und müssen nicht an Dir kranken.
Zum Abschluß, da schenk' ich Dir Licht
das solltest Du jetzt an dich nehmen.
So glaube, Du änderst das Leben nicht
mit all Deinem tiefen Sehnen.
So gehe nun, nun geh
ins fremde neue Jahr
bin bei Dir, ich, doch Alles ich seh.
im nächsten Jahr bin ich neu da!"
(c) Rolf Glöckner
Freitag, 30. Dezember 2011
Magnetisch!
Der Platz zieht mich magnetisch an,
hier steht sie, meine Bank.
Hier schreib ich, was ich schreiben kann,
Hier sprudeln Zeilen! Gott sei Dank!
Auch wenn die Bank belegt mit Gram
und Trauer steigt dort auf,
so hat sie für mich ohne Scham
verändert Lebenslauf.
Sie ist für mich, das sag ich hier
ein Quell von Inspiration
seit Monaten hab ich das Gespür
wie oft saß ich hier schon!
Erlebte hier die schöne Welt
Erlebte hier die Trauer
Das Leben war mir fast vergällt
fühlt manchen kalten Schauer.
Jedoch das Leben ändert sich
die Pein ist jetzt gegangen.
Ich habe jetzt doch nur noch mich,
niemand hält mich gefangen.
So sitze ich hier Tag für Tag,
schau Himmelsklängen zu
und wer mich mal besuchen mag
vielleicht bist es ja du.
(c) Rolf Glöckner
hier steht sie, meine Bank.
Hier schreib ich, was ich schreiben kann,
Hier sprudeln Zeilen! Gott sei Dank!
Auch wenn die Bank belegt mit Gram
und Trauer steigt dort auf,
so hat sie für mich ohne Scham
verändert Lebenslauf.
Sie ist für mich, das sag ich hier
ein Quell von Inspiration
seit Monaten hab ich das Gespür
wie oft saß ich hier schon!
Erlebte hier die schöne Welt
Erlebte hier die Trauer
Das Leben war mir fast vergällt
fühlt manchen kalten Schauer.
Jedoch das Leben ändert sich
die Pein ist jetzt gegangen.
Ich habe jetzt doch nur noch mich,
niemand hält mich gefangen.
So sitze ich hier Tag für Tag,
schau Himmelsklängen zu
und wer mich mal besuchen mag
vielleicht bist es ja du.
(c) Rolf Glöckner
Lebensretter
Die Menschen bauen Häuser fest
mit vielem Glas darinnen
damit dass Wetter bleibe jetzt
ganz außen und nicht innen.
Jedoch machts Glas auch ein Problem
für viele meiner Gäste,
die gern sich von dem Futter nehm'
und freuen sich zum Feste.
Ein lauter Knall und Federn kleben
mitten auf großer Scheibe
dass konnte mich ganz schnell bewegen
zu schauen, ob wer bleibe.
Da saß er nun, der Fink der Buchen,
hat sich den Kopf verletzt.
Ich vor die Tür, ihn suchen
in meine Hand gesetzt.
Dort saß er nun, der Federball
die Perläuglein ganz groß.
Er piepte leis, mit wenig Hall
ich nahm und hielt ihn bloß.
Nach einer langen Zeit sodann,
da konnt er sich bewegen
und flattern, wie er es so kann,
ich gab ihn frei fürs Leben.
(c) Rolf Glöckner
mit vielem Glas darinnen
damit dass Wetter bleibe jetzt
ganz außen und nicht innen.
Jedoch machts Glas auch ein Problem
für viele meiner Gäste,
die gern sich von dem Futter nehm'
und freuen sich zum Feste.
Ein lauter Knall und Federn kleben
mitten auf großer Scheibe
dass konnte mich ganz schnell bewegen
zu schauen, ob wer bleibe.
Da saß er nun, der Fink der Buchen,
hat sich den Kopf verletzt.
Ich vor die Tür, ihn suchen
in meine Hand gesetzt.
Dort saß er nun, der Federball
die Perläuglein ganz groß.
Er piepte leis, mit wenig Hall
ich nahm und hielt ihn bloß.
Nach einer langen Zeit sodann,
da konnt er sich bewegen
und flattern, wie er es so kann,
ich gab ihn frei fürs Leben.
(c) Rolf Glöckner
Mittwoch, 28. Dezember 2011
Winter
Winter schickt die laue Luft
kreuz und quer durch unsre Lande.
Winterträume sind verpufft
Regen führt an seinem Bande.
So gern würd ich doch sehen hier
Schneefall an Huntes Deichen
auch wenn ich dabei heftig frier,
ich möcht es wohl erreichen.
Stattdessen bricht ganz plötzlich auf
des Winters erste Blüt'
Er nimmt schon einen seltsam Lauf
da ist doch sehr verfrüht!
Auch Pilze schiessen aus dem Laub
es ist zu warm allhier
So sonderbar ist es, ich glaub
und warn auch schnell noch das Getier.
Die Jägerei stellt Schilder auf,
ich warn Fasanen schnell,
auch Hasen, macht mit schnellem Lauf
hinweg euch von der Stell.
So wart ich auf des Winters Zeit,
setz auf die Bank mich hin
schau über Niederung so weit
und träume vor mich hin.
(c) Rolf Glöckner
kreuz und quer durch unsre Lande.
Winterträume sind verpufft
Regen führt an seinem Bande.
So gern würd ich doch sehen hier
Schneefall an Huntes Deichen
auch wenn ich dabei heftig frier,
ich möcht es wohl erreichen.
Stattdessen bricht ganz plötzlich auf
des Winters erste Blüt'
Er nimmt schon einen seltsam Lauf
da ist doch sehr verfrüht!
Auch Pilze schiessen aus dem Laub
es ist zu warm allhier
So sonderbar ist es, ich glaub
und warn auch schnell noch das Getier.
Die Jägerei stellt Schilder auf,
ich warn Fasanen schnell,
auch Hasen, macht mit schnellem Lauf
hinweg euch von der Stell.
So wart ich auf des Winters Zeit,
setz auf die Bank mich hin
schau über Niederung so weit
und träume vor mich hin.
(c) Rolf Glöckner
Dienstag, 27. Dezember 2011
Don't be cruel
Da las ich einen Kommentar
zu lyrisch schönen Zeilen.
Nahm die Gazette, das ist wahr
Konnt gar nicht lang verweilen.
Las viele Grausamkeiten da
"Ein Kind, es war verschwunden"
von Prügelei am End des Jahr,
das hab ich nicht verwunden.
zu lyrisch schönen Zeilen.
Nahm die Gazette, das ist wahr
Konnt gar nicht lang verweilen.
Las viele Grausamkeiten da
"Ein Kind, es war verschwunden"
von Prügelei am End des Jahr,
das hab ich nicht verwunden.
"Dont be cruel"
Warum seh ich so vieles doch
an Grausamkeiten hier?
Nur wenig Schönes find' ich noch,
hab Gänsehaut und frier.
Ich freue mich an schönen Dingen,
warum seh ich nicht viel?
Ich kann darob die Hände ringen.
Ist das denn unsrer Zeitung Ziel?
Man sieht nur mit dem Herzen gut
Es sprachen Buddha, Thich Nhat Hanh:
"Liebt Euch und alle Welt"
Die Menschheit lebt wohl in 'nem Wahn,
das hab' ich festgestellt.
So habe ich Freude immer mehr
an lyrisch bunten Zeilen,
die Grausamkeit brauch' ich nicht mehr,
oh, könnt ich ihr enteilen!
Es ist das Leben schwer genug,
das Böse ist nicht wichtig.
Ich lieb es nicht, ist oftmals Trug
das stell ich hier mal richtig!
So gab ich meine Antwort nun
auf Kommentares Schreibe
uns beiden ;-) bleibt genug zu tun,
ich hoff, dass es so bleibe.
(c) Rolf Glöckner
"Schmerz und Leiden sind allgegenwärtig. Es ist möglich, diesen Schmerz loszulassen und unserem Leiden zuzulächeln."
Thich Nhat Hanh
"Liebt Euch und alle Welt"
Die Menschheit lebt wohl in 'nem Wahn,
das hab' ich festgestellt.
So habe ich Freude immer mehr
an lyrisch bunten Zeilen,
die Grausamkeit brauch' ich nicht mehr,
oh, könnt ich ihr enteilen!
Es ist das Leben schwer genug,
das Böse ist nicht wichtig.
Ich lieb es nicht, ist oftmals Trug
das stell ich hier mal richtig!
So gab ich meine Antwort nun
auf Kommentares Schreibe
uns beiden ;-) bleibt genug zu tun,
ich hoff, dass es so bleibe.
(c) Rolf Glöckner
"Schmerz und Leiden sind allgegenwärtig. Es ist möglich, diesen Schmerz loszulassen und unserem Leiden zuzulächeln."
Thich Nhat Hanh
Etwas indianisches zum Abschluss.
Montag, 26. Dezember 2011
Nach dem Fest ist vor dem Fest
Geschenke verteilt,
Festtage enteilt,
leg mich zur Ruh.
Bald muß ich geh'n.
Pol wird mich seh'n
Hab neu zu tun.
Kinder schon warten,
Geschmückt noch der Garten.
Vorbereitung beginnt.
So ruhe ich gern,
Weihnachtsstern fern,
Schlitten steht wartend.
Zugtiere noch äsen,
Weihnacht gewesen.
Bin müde noch.
Pilz war mein Bett,
war für mich nett.
Jetzt auf den Weg.
Schlitten steigt hoch,
Dank sag ich noch
für leuchtende Kinderaugen.
Fliege dahin,
hab Freude im Sinn,
seh' Euch sehr bald schon wieder.
Noch hör ich von Tönen
der Glocke, der schönen.
Weihnachten ist nun vorbei.
(c) Rolf Glöckner
Festtage enteilt,
leg mich zur Ruh.
Bald muß ich geh'n.
Pol wird mich seh'n
Hab neu zu tun.
Kinder schon warten,
Geschmückt noch der Garten.
Vorbereitung beginnt.
So ruhe ich gern,
Weihnachtsstern fern,
Schlitten steht wartend.
Zugtiere noch äsen,
Weihnacht gewesen.
Bin müde noch.
Pilz war mein Bett,
war für mich nett.
Jetzt auf den Weg.
Schlitten steigt hoch,
Dank sag ich noch
für leuchtende Kinderaugen.
Fliege dahin,
hab Freude im Sinn,
seh' Euch sehr bald schon wieder.
Noch hör ich von Tönen
der Glocke, der schönen.
Weihnachten ist nun vorbei.
(c) Rolf Glöckner
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