Ich träumte und das tat ich gern
vom All, dem großen, weiten
und dankte wieder meinem Stern,
der mich tat lang begleiten.
Doch jetzt ist er verloschen ganz,
seit kurzem er verschwunden.
Das ist wohl nicht ein Freudentanz,
ich habs noch nicht verwunden.
Würd selbst gern hinterm Mond verschwinden,
sie hat's Alleinsein selbst gewollt.
Ob sie es jemals kann verwinden?
Warum hat sie mir wohl gegrollt?
Oder die Milchstraß' nimmt mich auf
dort würd ich gern verweilen,
in Sternenmengen gar zu Hauf
und würd mich nicht beeilen.
Käm dann nicht zur Erd zurück,
was soll ich dort noch schauen?
Im All, da find ich wohl mein Glück,
tät Leben mir erbauen.
So gehe ich nun himmelwärts
schau durch mein Fernrohr hin.
Jedoch, das ist doch nur ein Scherz,
bin tief in Wolken drin.
Jedoch sie zeigten Kreuzel mir,
was wollt mir dieses sagen?
Das ich noch etwas weiter frier?
Mir schlägt's nun auf den Magen.
(c) Rolf Glöckner
Die hier veröffentlichten Gedichte sind mein geistiges Eigentum. Sie unterliegen damit dem Urheberrechtsschutz. Eine Weiterverarbeitung, sowohl elektronisch als auch in Printmedien, ganz oder in Teilen bedarf meiner ausdrücklichen Genehmigung, die vor der Verwendung einzuholen ist. (c) Alle Rechte vorbehalten! Rolf Glöckner, Oldenburg
Donnerstag, 19. Januar 2012
Sonntag, 15. Januar 2012
Gänsehaut aus Eis
Kleine Kristalle stehen wie Gänsehaut.
Welt erstarrt ohne Laut!
Nebel drückt Leben herab.
Sonne fast schwarz, bildet Scherenschnitt
Spinnenetz sperrt den Weg.
Kommst Du noch mit?
Pflanzen stehen,
verschwunden in Eis.
Wer wird sie sehen?
Herzchen im Eis,
jemand wirds kennen.
Sonne versteckt's schnell.
Doch was ist denn dieses?
Ein Kakus im Eis?
Wirklich ein Kaktus? Wer weiß!
Welt erstarrt ohne Laut!
Nebel drückt Leben herab.
Sonne fast schwarz, bildet Scherenschnitt
Spinnenetz sperrt den Weg.
Kommst Du noch mit?
Pflanzen stehen,
verschwunden in Eis.
Wer wird sie sehen?
Draht ist vereist,
Stachel ist so nicht gefährlich.
Warum aber ist's Leben manchmal nicht ehrlich?
jemand wirds kennen.
Sonne versteckt's schnell.
Ein Kakus im Eis?
Wirklich ein Kaktus? Wer weiß!
(c) Rolf Glöckner
Freitag, 13. Januar 2012
Peitschen hängen...
Peitschen hängen trauernd überm Fluß
Hab ich den Weg endgültig versperrt?
Gehst Du ihn noch, doch ohne Gruß?
Vorbei die Zeit, die Lichter sind erloschen,
hört man noch Glockenklänge?
Das Licht gefallen in ein tiefes Loch!
Doch Glockenklänge? Leise hörst Du 's noch?
Versteckt in einem schwarzen Loch,
verborgen hinter fernen Sternen.
Was fühlst Du noch?
Warum nur in so weiten Fernen?
Peitschen hängen trauernd überm Fluß
Hab ich den Weg endgültig versperrt?
Gehst Du ihn noch, doch ohne Gruß?
Kehrst Du zurück?
(c) Rolf Glöckner
Hab ich den Weg endgültig versperrt?
Gehst Du ihn noch, doch ohne Gruß?
Vorbei die Zeit, die Lichter sind erloschen,
hört man noch Glockenklänge?
Das Licht gefallen in ein tiefes Loch!
Doch Glockenklänge? Leise hörst Du 's noch?
Versteckt in einem schwarzen Loch,
verborgen hinter fernen Sternen.
Was fühlst Du noch?
Warum nur in so weiten Fernen?
Peitschen hängen trauernd überm Fluß
Hab ich den Weg endgültig versperrt?
Gehst Du ihn noch, doch ohne Gruß?
Kehrst Du zurück?
(c) Rolf Glöckner
Mittwoch, 11. Januar 2012
Träume
Die Welt ist grau, ich träume
von Welten, unerreichbar!
Ich glaube, ich versäume:
Viel? Nichts? Es ist nicht klar!
Die ersten Blüten schauen
mich an aus dunkler Erd.
Darauf kann man wohl bauen,
dass es bald Frühling werd!
Vielleicht hüllt noch der Winter
die Erd ins Leichentuch.
da steh ich nicht dahinter,
das macht mich so nicht klug.
Gedanken fliegen nieder
auf Blätter von Papier
und Bilder kehren wieder
war ich schon einmal hier?
Kehr' ich noch einmal wieder?
Geh ich jetzt andren Weg?
Ich glaub, ich leg mich nieder
und tauche einfach weg.
Bin dann in Traumes Land,
finde hier wohl meine Ruh!
Ist diese Welt mir nicht bekannt?
Schaut mir noch jemand zu?
Liest jemand meine Zeilen
und freuet sich daran?
Dann tu ich gern verweilen
und schreibe, dann und wann.
Für Menschen und für Schafe,
für liebe Wesen halt
und gehe dann und schlafe
doch Seele, die ist kalt.
Und wenn es dann noch lange dauert,
das kranke Herz soll doch gesunden!
Hab mich in Wärme hingekauert
und träume noch für viele Stunden.
(c) Rolf Glöckner
von Welten, unerreichbar!
Ich glaube, ich versäume:
Viel? Nichts? Es ist nicht klar!
Die ersten Blüten schauen
mich an aus dunkler Erd.
Darauf kann man wohl bauen,
dass es bald Frühling werd!
Vielleicht hüllt noch der Winter
die Erd ins Leichentuch.
da steh ich nicht dahinter,
das macht mich so nicht klug.
Gedanken fliegen nieder
auf Blätter von Papier
und Bilder kehren wieder
war ich schon einmal hier?
Kehr' ich noch einmal wieder?
Geh ich jetzt andren Weg?
Ich glaub, ich leg mich nieder
und tauche einfach weg.
Bin dann in Traumes Land,
finde hier wohl meine Ruh!
Ist diese Welt mir nicht bekannt?
Schaut mir noch jemand zu?
Liest jemand meine Zeilen
und freuet sich daran?
Dann tu ich gern verweilen
und schreibe, dann und wann.
Für Menschen und für Schafe,
für liebe Wesen halt
und gehe dann und schlafe
doch Seele, die ist kalt.
Und wenn es dann noch lange dauert,
das kranke Herz soll doch gesunden!
Hab mich in Wärme hingekauert
und träume noch für viele Stunden.
(c) Rolf Glöckner
Montag, 9. Januar 2012
Geburtstag
Oh Gott, jetzt ist er da, der Tag!
Was ist das für ein Komplott?
Da sitz ich nun und ich mich frag:
"Was machst Du, lieber Gott?"
Bin schon ganz grau!
Beschneidest meine Zeiten jetzt,
die mir zum Leben bleiben.
Erstmals hat es mich doch entsetzt,
dass wenig wird nur bleiben.
Die Zeit, sie rennt noch schneller nun
einfach vor mir davon.
Ich hab doch noch soviel zu tun!
Das ist wohl jetzt der Hohn!
Das Buch ist fertig lange nicht,
ich brauch noch viele Tage.
So manches runzelt mir's Gesicht
und sprech so manche Klage.
Geburten Tag, der ist es heut,
so wart' auf Wünsche ich.
So sprecht sie aus, ihr lieben Leut,
vielleicht erreicht es mich.
Das wär für mich des Glückes Spruch,
wenn Du ihn würdest sagen.
Der Trauer ist wohl jetzt genug,
sollten's nicht länger tragen.
So komm hervor aus Deiner Trauer
zeig mir doch lieb's Gesicht
daß überläuft mich schönes Schauer
Warum tust Du es nicht?
(c) Rolf Glöckner, 10. 1. 2012
Was ist das für ein Komplott?
Da sitz ich nun und ich mich frag:
"Was machst Du, lieber Gott?"
Bin schon ganz grau!
Beschneidest meine Zeiten jetzt,
die mir zum Leben bleiben.
Erstmals hat es mich doch entsetzt,
dass wenig wird nur bleiben.
Die Zeit, sie rennt noch schneller nun
einfach vor mir davon.
Ich hab doch noch soviel zu tun!
Das ist wohl jetzt der Hohn!
Das Buch ist fertig lange nicht,
ich brauch noch viele Tage.
So manches runzelt mir's Gesicht
und sprech so manche Klage.
Geburten Tag, der ist es heut,
so wart' auf Wünsche ich.
So sprecht sie aus, ihr lieben Leut,
vielleicht erreicht es mich.
Das wär für mich des Glückes Spruch,
wenn Du ihn würdest sagen.
Der Trauer ist wohl jetzt genug,
sollten's nicht länger tragen.
So komm hervor aus Deiner Trauer
zeig mir doch lieb's Gesicht
daß überläuft mich schönes Schauer
Warum tust Du es nicht?
(c) Rolf Glöckner, 10. 1. 2012
Sonntag, 8. Januar 2012
Panik ?
Zwei Tage noch, dann ist der Tag
der mich macht wieder älter!
Was ich empfinde, hier ich sag:
Ich werd davon nicht kälter!
Zu Ende wird ein Jahr wohl gehn,
seh doch auch Schönes kommen.
Werd vieles Gute wiedersehn,
das wird mir doch wohl frommen!
Die Zeit verinnt, das Wasser in dem Fluß
sagt mir den Weg ich werde gehen.
Wart' dort auf Himmels lieben Kuß,
Werd' Liebe wohl nicht sehen.
So hab ich dann ein ganzes Jahr
schon neu auf meinem Rücken.
So schön, wie manches auch wohl war,
es tat mich doch bedrücken.
Gern lasse ich der Jahre Lauf
vor mir Revue passieren,
pack neue Sorgen mir nicht auf,
dann brauch ich nicht zu frieren!
Nun warte ich der Tage zwei,
dann ist Geburtstagsrunde,
ich hoffe, ihr seid all dabei
zu meiner Ehrenstunde.
Nur eines wünsch ich mir zum Tag,
wünsch solche schönen Sichten!
Möcht hingehn ich hier deutlich sag
und werd' davon berichten.
Geburtstag? Don't panic!
(c) Rolf Glöckner
Samstag, 7. Januar 2012
Das Buch
Das Buch, es ist ich!
Begleitet mich, wohin ich geh'.
Nimmt Gedanken auf für mich,
Erlebnisse, wie ich sie seh.
Es füllt sich schnell, so manch Gedicht
ist dort schon aufgeschrieben.
bevor es kommet dann ans Licht
hat es mich weit getrieben.
Geschichten, die ich einst erlebte,
sie fanden in dem Buch
ein Plätzchen und das Herz erbebte
vor manchem bösen Fluch.
Auch meine erste große Arbeit,
sie fand ein Plätzchen dort
Sie nimmt mir eine Menge Zeit
es hilft mir doch, sofort.
Schreib schnell, der Stift, er rast
die Blätter schlagen um
Ich hab es selber kaum gefasst
und frag mich oft: Warum?
An meinem Platz, da steht ein Schild,
da ist 'ne sechzehn drauf.
ich glaub' es setzt mich oft ins Bild:
"Nun hör doch endlich auf!"
So warte ich auf der Sonne Lauf,
wenn sie schon bald geht unter
Gedanken auf Papier sind drauf
und ich bin wieder munter.
(c) Rolf Glöckner
Begleitet mich, wohin ich geh'.
Nimmt Gedanken auf für mich,
Erlebnisse, wie ich sie seh.
Es füllt sich schnell, so manch Gedicht
ist dort schon aufgeschrieben.
bevor es kommet dann ans Licht
hat es mich weit getrieben.
Geschichten, die ich einst erlebte,
sie fanden in dem Buch
ein Plätzchen und das Herz erbebte
vor manchem bösen Fluch.
Auch meine erste große Arbeit,
sie fand ein Plätzchen dort
Sie nimmt mir eine Menge Zeit
es hilft mir doch, sofort.
Schreib schnell, der Stift, er rast
die Blätter schlagen um
Ich hab es selber kaum gefasst
und frag mich oft: Warum?
An meinem Platz, da steht ein Schild,
da ist 'ne sechzehn drauf.
ich glaub' es setzt mich oft ins Bild:
"Nun hör doch endlich auf!"
So warte ich auf der Sonne Lauf,
wenn sie schon bald geht unter
Gedanken auf Papier sind drauf
und ich bin wieder munter.
(c) Rolf Glöckner
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