Freitag, 24. Februar 2012

Rettungshundestaffel verboten!

Katastrophenhelfende Menschen
mit ihren Rettungshunden,
privat aufgezogen und ausgebildet.
Auslandseinsätze in der Türkei.
Unterstützung der Polizei in Stadt und Land.
Erfolgreich bei der Suche nach Vermissten...
und nachdem es jahrelang erfolgreich funktionierte
und die ambitionierten privaten Hundeführer
sich selbst finanzierten und
in der Vergangenheit viele Erfolge zu verzeichnen hatten:

Da wachte jemand auf in Hannover!!!!

Die Staffel, die ist ja privat,
das kann doch so nicht gehen.
Da weiß ich mir so keinen Rat,
das kann ich nicht verstehen.

Privat und das für Staates Macht,
das mußt ich doch anhalten!
Hab 'ne Verordnung gleich gemacht
und tat das Innenamt einschalten.

Die machten daraus 'nen Erlaß,
die Info ging hinaus
mir macht solch Blödsinn keinen Spaß,
daß halt ich so nicht aus!

Da herrscht im Amt die Meinung wohl,
was sie nicht selbst bezahlen,
das ist nicht gut und sowas will
Minister nicht gefallen!

Die Staffel möcht' für Menschen sein,
privat, mit ihren Hunden,
da fang ich laut nun an zu schrein,
wer hat denn das erfunden????

So legt euch nieder ins Büro
und schlaft noch etwas weiter
Frühjahrsmüdigkeit kommt sowieso,
ihr Paragraphenreiter!


Das es auch privat gehen kann, ist in einer
meiner kleinen Geschichten nachzulesen.

http://rolfs-geschichten.blogspot.com/2011/07/dummer-dieb.html

(c) Rolf Glöckner

Montag, 20. Februar 2012

Winterabschied?

Gezuckert das Gras von Schnee und Eis
er zeigt's uns nochmal, doch ich weiß
er bleibt nicht mehr lang.
Drum seid nicht mehr bang,
wird gehen schon bald davon.


Der Zeichen sind viele und Baldur wird kommen,
die Zeit des blinde Hödur ist abgelaufen.
Der Frühling, er wird uns schon balde frommen,
auch wenn er versucht, mit uns noch zu raufen.



Nicht mehr gefroren sind Ströme und Teiche,
der Vögel Gesang ist schon frühlingshaft.
so langsam kommt's und ich begreife,
was wird für mich nun herbeigeschafft?


Die Sonne hat schon gewaltig Kraft
hinweg, du Winterszeit!
Hat schon den Schnee beiseite geschafft,
ist frühlingshaft bereit.



(c) Rolf Glöckner



Sonntag, 19. Februar 2012

Politikergebet

Oh, lieber Gott, er ist jetzt weg,
wer ist der Nächste nun?
Der Neid, er ist ein schlimmer Weg,
was sollte ich jetzt tun?

Ich war doch gut und immer treu,
da war'n nur ein paar Sachen.
Die wärn dem Bürger wohl ganz neu,
er würd' darob nicht lachen.


Muß waschen mir mein schmierig Hand,
verstecken meine Lügen.
Will nicht, dass es noch wird bekannt,
Fisch weiter gern im Trüben.


Hilf mir auch bei der nächsten Wahl,
damit ich hab den Posten,
Sponsoren mein, in großer Zahl,
die tragen doch die Kosten!


Dafür hab ich gesagt so mal...
"Dann kann ich wohl was tun!
Das richtet sich nur nach der Zahl,
im Säckel muß sie ruh'n.

Und wenn ich einst das Amt verlaß,
sorg bitte mit viel Gnade,
das ob der Summe ich werd blass,
das wäre doch sonst schade!

Was Bürger denkt, das schert mich nicht!
Hauptsach',  mir geht es besser
und keiner schaltet ein das Licht
und liefert mich ans Messer!


"So lieber Gott, nun hör fein zu
und mache es ganz richtig,
ich bin doch in der CDU,
das ist für Dich doch wichtig?"

"Und klappt es nicht, so horche auf,
dann wechsle ich die Kutte
tret' bei den "Welchen denn"  und schnauf..."
Ich halt jetzt meine Schnute!

Politisch Lied, ein garstig Lied!

(c) Rolf Glöckner



Sonntagsspaziergang

Nachdenklich geh' ich Schritt für Schritt,
ganz früh an Sonntags Morgen.
Die Wintersonne folgt, ich bitt,
nimm mir doch meine Sorgen!


Geh hin und schau in die Natur,
die Winter hält gefangen.
Bin oftmals nicht in meiner Spur,
wohin soll ich gelangen?


Doch zeiget sich ein wenig Trost
in Bläue überm Fluss.
sie hilft und nimmt ein wenig Frost
und gibt mir einen Kuss.

So schreit' ich aufgemuntert hin
der Schritt, er wird schon schneller
und vieles kommt mir in den Sinn,
am Horizont wird's heller.

Doch was ist dies an einem Baum?
Ein Kreuz, bestrickt mit bunter Woll'!
Bleib stehen, ich bin wie im Traum
ob's mir was sagen soll?


So wend' ich mich dem Heime zu,
gefüllt mit vielen Worten.
Schreib nieder sie in großer Ruh,
verteil's an vielen Orten.

(c) Rolf Glöckner

Freitag, 17. Februar 2012

Nur ein Hauch

Schon heut' spürt ich des Frühlings Hauch,
die ersten Blümchen recken
Ich glaub, der Winter geht jetzt wirklich auch,
tut sich am Pol verstecken.
















Der Vögel Sang schon fröhlich klingt,
die Sonne möcht jetzt scheinen,
bringt Licht hinein, mein Herze singt
und Wolken nicht mehr weinen.


Am Ufers Rand, da sitzen sie,
ein Kormoran und Reiher
Die Sonne scheint herab und sieh,
das Wasser ist schon freier.




So sitz' ich dort und träume fest
von neuen, schönen Zeiten.
Noch bleibt in mir ein traurig' Rest,
der Frühling wird's bereiten.

(c) Rolf Glöckner

Rücktritt

Wulffchen fein
ging allein
in das Präsidentenheim
ich bin da, endlich da,
ruft das Wulffchen hoppsassa
bleibe hier, ich sags ja
in mei'm Präsidentenamte, tralala.
Doch es war nicht alles klar
was das lieben Wulffchen tat
sagte´' uns nicht, was damals war
Oh Wulffchen, Wulffchen hoppsassa!
Doch das Ende das war so,
der Staatsanwalt ermittelt
und fand der Dinge viel, hallo,
wohl Wulffchen sich verzettelt.
Wulffchen klein, lass es sein,
denn heute wird dein Ende sein
Oh' du Schreck,
fiel in Dreck,
war der Posten weg!
Trat jetzt vor die Presse hin
wollte nun verkünden
das Amt nun macht jetzt keinen Sinn
nach all den vielen Sünden.
Geht nun mit seinem Weiblein fein
endlich jetzt nach Hause
wird nur noch Privatier hier sein,
wir zahlen für die Sause.
Schwarz-Gelb Merkel weinte sehr,
hat nun gar kein Wulffchen mehr!
Regt sich sehr, schaut umher,
es muß was Neues her!

Angelehnt an "Hänschen klein"

(c) Rolf Glöckner

Donnerstag, 16. Februar 2012

Viele Fragen

Ist Leben gefährlich?
Ist es denn ehrlich?
Was, wenn nicht?
Worte geströmt
Seele gestöhnt
vor Glück.
Geglaubt den Zeilen
für wen gedacht?
Sollt' besser verweilen
in mir.
Hunderte Runden,
wo wir uns gefunden
ein einzig Mal.
Bin jetzt zurück
in meiner Welt,
schillernd die andere
nicht gedacht für mich
Verschwand nach der Wahrheit
hinweg aus der Welt
hat sie mir Lügen erzählt?
Bracht' aber den Weg
in eine neue Zeit,
Schreiberzeit.
Vielleicht gelingt der Wurf
den ich erstrebe.
Sie helfen mir gut,
Planeten und Sterne,
geben mir Mut,
zu reisen in ferne
Welten für Menschen.
Will zeigen
die universale Schönheit
Es wird bald beginnen
und ich bin dabei.
Es macht mich stolz
und auch frei.


(c) Rolf Glöckner