Samstag, 22. Dezember 2012

Der Schneespaziergang

Der Schneespaziergang
 
Der Tag ist schneeverhangen,
die Kugeln glitzern still.
Vom Winter eingefangen,
das ist es, was ich will.

Geniesse gern kristallne Welt
der Schnee fällt taumelnd nieder,
hat dabei Schönes mir erzählt,
dank Dir, Du Freundschaft, kehrtest wieder.
 
 
 
 
 
 
 
Füllst mir das Herz mit Wärme auf
und Baum, er spricht zu mir.
Erzählt mir von des Tages Lauf,
macht, dass ich nicht mehr frier.

Die Trolle, dort am Wegesrand,
sie raschelten mir zu.
Ich hab mich lange hingewandt
und ich fand dort die Ruh'


 
 
 
 
 
 

Die Welt bedeckte sich mit Weiß
und hunderttausend Flöckchen.
Der Bach verwandelt sich in Eis,
manch Hund trägt weiße Söckchen.

    
Ein letztes braunes Blatt am Baum
trägt jetzt das Winterkleid
ich schau es an, bin wie im Traum
                               sie kommt, die Winterweihnachtszeit.

So wart ich auf den Weihnachstag
in fernem Land der Quellen
und dass ich nicht mehr länger zag
magst mir den Tag erhellen.


 
 
 
 
 
 
(c) Rolf Glöckner

Dienstag, 18. Dezember 2012

Rückblick 2012 (Astronomisch)

Rückblick 2012 (Astronomisch)

Ich schaue in das Jahr zurück
und seh' viel schöne Dinge.
Die Sonne finster, welch ein Glück,
ein Dankeslied ich singe.

4. Januar 2012
 
Und zwischendurch der Winterhimmel dann
wurd' gerne abgelichtet.
Den Himmelsjäger dort man sehen kann,
hab schon davon berichtet.

Orion, der Himmelsjäger
 
Und immer wieder war der Weg
zum Natur und Mensch Museumshaus
dort trafen wir  uns zu einem Zweck
zu arbeiten die Ausstellung aus.
(Beispiel: Video "Mission Dawn")
 
 

Im Juni dann, da wars soweit
die Venus kreuzt der Sonne Glanz.
Ganz früh war ich dafür bereit,
zeig' euch den schönen Tanz.

Venusdurchgang, gesehen auf dem Utkiek.


Venusdurchgang, gesehen auf dem Utkiek.

Im Monat Acht, da war es dann
das Treffen der Fotografen,
es rückten an wohl fünfzig Mann,
ich habe kaum geschlafen.

Doch zeigen möcht' ich gerne doch
des Himmels frühes Farbgeflimmer
als ich verschlafen dem Zelte entkroch,
Es war so schön, möcht's sehen immer.



Und schön, dass ich es zeigen kann,
ISS, der Menschen Weltraumstation
am frühen Abend sie schon kam,
selten war ich in solch einer Situation.

ISS-Überflug

Und spät in der Nacht, da stieg es auf
der Sterne Himmelsband
zeigte uns dann seinen Verlauf
im schönen Ammerland.

Sommerdreieck

Milchstraße
Auch Schnuppen flitzten oft zu Hauf
doch war bedeckt der Himmel
so ist nun mal des Lebens Lauf,
sieht nichts von dem Gewimmel.
jedoch....

Leoniden

 
So ging das Jahr, noch ein Versuch
die Himmelsstraße schießen
gelang vom Kanal aus, 's ist genug
möcht Dieses nun hier schließen.

Milchstraße über dem Osternburger Kanal

Ich hoffe auf das nächste Jahr
auf Sonne, Mond und Sterne
ich schreibs hier auf, versprech' es ja
ich hab es selbst so gerne.


Setze mich dann auf meinen Mond,
da steht ja jetzt die Leiter
das Jahr, es hat sich wohl gelohnt,
im Januar mach' ich weiter.



(c) Rolf Glöckner








Freitag, 14. Dezember 2012

Elf(ch)ensammlung

Elf(ch)ensammlung 


Gedankenkarussell 

Sortiere
die Gedanken,
dass sie nicht
länger die Gefühle vermüllen.
Seelenputz. 
Meteoritenschauer 

Geminiden,
Sternbild Zwillinge
Castor und Pollux
fliegen am Himmel entlang.
Meteoritenschauer.
 
Sonnenglanz 

Sonne
kämpft mühsam
sich durch Wolken.
Will mir meinen Tag erhellen.
Sonnenglanz.
 
 
 
Kopf zerschnitten 

Kopf
sieht zerschnitten
aus und nun
sind die Gedanken verloren.
Leere.
 
 
 


















Mondgesicht
 
Mond,
du liegst
auf der Seite
fast ein wenig schräg.
Geraderichten!
Winterblüte 

Blüte
du gelbe,
es ist Winter!
Schnee wird dich bedecken.
Blühe!

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Gedankenleere

Bank
am Ufer
verschneit, keine Inspiration.
Wende mich in Trauer.
Gedankenleere.



Sternenwelt
Sterne
stehen kalt
am hohen Himmelszelt.
Milchstraße über der Stadt.
Sternengeflüster.










Durchsichtig
 
Fühle
mich durchsichtig,
immer mehr verschwindend.
Welche Welt ist das?
Auflösungserscheinungen.




Ausklang
Ausklang
vom Tage. Die Sonne sinkt
langsam aus der Welt.
Wiederkehr
 
 
 
 
 
 
  
(c) Rolf Glöckner
 

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Sternschnuppennacht

Sternschnuppennacht
 
Der Geminiden Schar sah ich in der Nacht
blieb draußen, hab lange gewacht,
sah Schnuppen fliegen, hab fröhlich gelacht
Doch Kamera fing keine ein, was hab ich verkehrt gemacht?
 
So freute ich mich am Gefunkel der Sterne
die ich sah hoch stehend am Firmament
Die Kamera tickte, so hör ich es gerne
Hab doch hier zwei Fotos für den, der mich kennt.


Sah Jupiter und das Sternbild des Stier
auch das Bild des Fuhrmann, man sieht es hier
und wunderschön die Plejaden, das Siebengestirn zeigte sich mir
doch das Equipment ist jetzt ganz naß und die Kälte beißt, ich frier.

 
Jedoch wenn wir schauen an anderem Tag,
was sich dann uns wohl zeigen mag?
Ich fing es vor Tagen ein am Kanal
Ein Blick zum Mond, der Milchstraße, dem Weltenall.



(c) Rolf Glöckner

Mittwoch, 12. Dezember 2012

Vor der Weihnacht

Vor der Weihnacht

Regen, Schnee sind sehr gut durchmischt
Nebel legt die Welt in eisige Ketten.
Jagende Autos, schnell noch vorbeigezischt,
auf der letzten Einkaufstour, möchte ich wetten.


Warum ist dieser Monat so schlimm?
Kaufrausch ist unterwegs allerorten.
Da gehe ich doch lieber und ich bin
vor der Stadt an schöneren Orten.


Wenn dann das Grau verschwindet im Dunkel
und die ersten Lichter glühen schon auf,
dann hebt auf den Märkten an das Geschunkel
Bald ist Weihnachten, kauf, kauf, lauf!



Das, liebe Leute, ist nicht die meinige Welt,
die meine ist schon eher die festliche Stille.
Eine Kerze, die brennt und wer Geschichten erzählt,
das wäre doch eher mein einziger Wille.


Ein Stern, gehängt mir in mein Fenster,
er würd' mir reichen für die Weihnachtszeit,
würd' mir vertreiben die Konsumgespenster
und mich begleiten durch die wunderschöne Zeit.

(c) Rolf Glöckner


Sonntag, 9. Dezember 2012

Errötendes

Errötendes
Es sieht fast aus, als brenne dort der Wald
oder ist's von Weihnachten schon gar die Röte?
das Christfest, es kommt doch nun schon bald
wenn  Himmel häufig uns so Schönes böte.


Du wunderschöner Sonnenlauf, dir folge ich so gerne
denn schon ganz bald, du helles Sonnenlicht
zeigst du das Goldene mir aus der Ferne
und bringst mir die Wärme auf's Gesicht.


Es ist ein Wallen, wolkenschwer versinkt der Tag,
am Fluss gehst du nun bald zur Ruhe
mit Licht, wie ich's unsäglich mag,
nicht schert mich dann der Menschen falsch Getue.


Doch schon beginnt der neue Tag mit deinen ersten Strahlen
gefärbt wird Licht des  Morgens in ein neues Rosarot.
Vorbei der Nebel mit dem Licht, dem fahlen,
ich sitz und schaue an, was Tagesanfang mir da Schönes bot. 


So würd' ich dann gern draußen nur noch wohnen,
tät oftmals gern ertrinken in des Himmels feurig Glut.
Der würde mich mit vielen Farben so belohnen
und tief in meinem Herzen, da wäre es für immer gut.

(c) Rolf Glöckner

Samstag, 8. Dezember 2012

Stadtgang

Stadtgang 

 Ich komme soeben aus der Zone
des Einkaufs hier in unserer Stadt,
in deren Nähe ich wohl wohne,
wollt tun mir eine gute Tat.

Doch das Gewimmel, diese Menge
von Menschen, sie schreckt ab.
Es war ein fürchterlichs Gedränge,
ich dacht', die bringen mich ins Grab.

Gesichter mürrisch, wenig Freude,
behangen mit Geschenke "Pracht"
Was geht hier vor, ihr lieben Leute?
Warum habt ihr nicht nachgedacht?

Treibt euch der Tag, die Heilige Nacht?
Treibt euch die Gier in den "Besitz"?
Was hat euch wohl zu dem gemacht,
das frage ich euch ein wenig spitz?

Hab ihr vergessen schon den Grund
zu feiern bald die Heilige Nacht?
Es ist des Heilands Ankunftsstund'
und was habt ihr daraus gemacht?
 


(c) Rolf Glöckner