Mittwoch, 3. April 2013

Schwimmende Sonne

Schwimmende Sonne
Sonnenball schwebt
über eisigem Wasser
schickt erste Strahlen
in die Welt.
Doch Wärme?
Wo bleibst Du?



Willst nicht erwärmen mir
Herz und Seele?
Willst nicht mir schenken
des Tages Lust?
Warum?



(c) Rolf Glöckner

 



Dienstag, 26. März 2013

Abschied vom Fluß

Schwarzes Loch und weißes Loch
Schöne Himmelsgestalten
heute sehe ich sie noch
tat die Hände falten. 
Sah des Himmels wildes Wallen
sah im Vordergrund die Bank
dieser Blick tat mir gefallen
sagte einen lieben Dank.
(c) Rolf Glöckner

Sonntag, 24. Februar 2013

Schneegestöber

Schneegestöber
 
Flocken fallen, Pferde
suchen Gras.
Schnee bedeckt die Erde
schmilzt, die Welt wird nass
 
 
Weiden, mit Schnee bedeckt
doch auch Grünes ist zu sehen!
Winter, was hast du bezweckt?
Soll ich deine Herrschaft noch verstehen?
 
 
Schwarz auf weiß nun
der Winterzweig sich zeiget mir
Schnee und Kälte, kann ich etwas tun?
Frühling komm, damit ich nicht mehr frier!
 
 
Das Rohr hat Flocken eingefangen
die Bank, mein Platz, ist ganz bedeckt
jedoch am Himmel Vögel sangen
und in dem Busch, ganz gut versteckt.
 
 
Doch Baldur, der nordisch' Asen Frühlingsgott
er zeigt schon Farbe dem, der schaut genau
und bringt den Winter in den Abschiedstrott
Ich grüß den Frühlingsboten und ich schau!
 
 
Nun, Wärme, komm herbeigeflogen
jag den, der dieser Kälte hold, hinweg!
Oh, Wärme, komm herbeigezogen
beende Winters kalten Zweck.
 
 
(c) Rolf Glöckner
 
 




Sonntag, 17. Februar 2013

Schreie im Nebel

Schreie im Nebel
 
Nur die Schreie,
krächzend laut
dringen an mein Ohr.
Krähen fliegen
nebelziehend über mir
dahin.
Was ist ihr Ziel?
Ein neuer Platz?
Ein neuer Baum?
Oder einfach
nur fliegen
in Nebelwelten?


 
(c) Rolf Glöckner

Donnerstag, 14. Februar 2013

Ach, wer?

Ach, wer?
Wer möchte
noch an diesem Tag
verstehen,
warum er soll sein
der Tag der Liebe?
Wer legt den Zwang
auf unser Herz,
der Liebe zu dienen
nur heute?
Versteh' es nicht,
ihr lieben Leute!
Ist wohl die
Blumenindustrie
Erfinder dieses Tages?
Ich glaub es wohl
und laut ich sag es!
 

 
(c) Rolf Glöckner
 

Mittwoch, 13. Februar 2013

Winter, geh!

Winter, geh!
 
Leichter Schneefall,
die Straßen sind glatt,
doch ich will Sonne, überall!
Dich, Winter, setze ich matt!


Ich male mir die Sonne
und den Frühling dazu
und geniesse in Wonne
erste Wärme in Ruh!
 
 
 
 
Ich seh' schon die Boten
sie schauen hervor
aus eiskaltem Boden,
der vor Tagen noch fror.
 
 
So geh' nun, du Winter, kalter Gesell
du hattest genug kalte Zeit.
Der Frühling wird treten an deine Stell
hält seine Blüten für uns schon bereit.
 

 
(c) Rolf Glöckner
 
 
 
 

 

Sonntag, 10. Februar 2013

Nächtens

Nächtens
 
Nächtens auf der Dobbenwiese
stehen Menschen, schau'n gebannt
mit Geräten, so wie diese,
in den Himmel, unbekannt.



Hatten Fragen zu dem Stern
und dem Nebel, der zu sehen,
hörten die Erklärung gern,
blieben lange bei uns stehen.
 
Sirius und Jupiter, Orionnebel, die Plejaden
alles wollten sie so gerne wissen,
mit uns zu wandeln auf den Pfaden
und auch Sterns Entfernung messen.
 
Wie kann man denn ein Foto machen,
es ist dunkel und schon Nacht?
Sie hörten mich dann leise lachen,
Erklärung war wohl angebracht.
 

 
Und wenn die Sternenfreunde hier zu finden
auf der kalten, nassen Wiese
taten sie uns laut verkünden:
Kommen doch zur Nacht wie diese!
 
 
 

(c) Rolf Glöckner