Samstag, 4. Mai 2013

Edel ......



Edel……

Das alte Haus im Eichengrund
etwas Besonderes,
Refugium
für Menschen. Welche Menschen?


 Menschen,
die hier Suchende sind,
Suchende nach ihrer Wahrheit,
nach ihrem inneren Kind.
Gehen durch die Tür,
suchen, finden
ein Glashaus,
finden Helfende, beginnen zu fühlen.


 Kehren irgendwann
heim,
angefüllt mit
Erkenntnissen ihres Seins.
Viel Arbeit wartet noch,
aber:
Es wird gelingen.

Im April 2013
© Rolf Glöckner

Mittwoch, 1. Mai 2013

Schlaflos


Schlaflos 

Warum, du Nacht, gibst du mir keine Ruh?
Warum, du Nacht, hörst niemals du mir zu?
Warum, du Nacht, machst du dich selbst zum Tag?
Weißt du, du Nacht, dass ich das gar nicht mag? 

Ich sage dir, was ich nun werde machen,
ich werde über dich nur höhnisch lachen.
Du schaffst es nicht, mich zu berauben
um meinen Schlaf, ich bin im festen Glauben. 

Ich gehe dann hinaus, du böse böse Nacht,
ein starker Wille wurd‘ in mir entfacht
zu schauen in des Himmels endlos Weiten,
das ist mein Weg, ich wird‘ ihn jetzt beschreiten. 

Ich tauche ein in das, was ich dort sehe,
mein Herz, es hüpft mir stark und in die Höhe.
Verbanne dich, du Nacht, aus meinem Sein,
bin unterm Sternenhimmel gern mit mir allein. 

So geh hinfort, du Nacht, aus meinem Leben,
du wirst dich nicht mehr über mich erheben,
denn es geschah mit mir, ich lieb dich nun
nie mehr wirst du mir etwas Böses tun.
 
 

© Rolf Glöckner

Donnerstag, 4. April 2013

Vorbei, Eis!

Vorbei, Eis!
Noch, Eis
klammerst du dich
an des Ufers Rand,
jedoch,
ich bin dein
ärgster Feind.
Ich sage dir
jetzt
meinen Namen,
damit du
vor Angst erschauerst:
Er ist
"Sonnenlicht"

 






(c) Rolf Glöckner


Mittwoch, 3. April 2013

Schwimmende Sonne

Schwimmende Sonne
Sonnenball schwebt
über eisigem Wasser
schickt erste Strahlen
in die Welt.
Doch Wärme?
Wo bleibst Du?



Willst nicht erwärmen mir
Herz und Seele?
Willst nicht mir schenken
des Tages Lust?
Warum?



(c) Rolf Glöckner

 



Dienstag, 26. März 2013

Abschied vom Fluß

Schwarzes Loch und weißes Loch
Schöne Himmelsgestalten
heute sehe ich sie noch
tat die Hände falten. 
Sah des Himmels wildes Wallen
sah im Vordergrund die Bank
dieser Blick tat mir gefallen
sagte einen lieben Dank.
(c) Rolf Glöckner

Sonntag, 24. Februar 2013

Schneegestöber

Schneegestöber
 
Flocken fallen, Pferde
suchen Gras.
Schnee bedeckt die Erde
schmilzt, die Welt wird nass
 
 
Weiden, mit Schnee bedeckt
doch auch Grünes ist zu sehen!
Winter, was hast du bezweckt?
Soll ich deine Herrschaft noch verstehen?
 
 
Schwarz auf weiß nun
der Winterzweig sich zeiget mir
Schnee und Kälte, kann ich etwas tun?
Frühling komm, damit ich nicht mehr frier!
 
 
Das Rohr hat Flocken eingefangen
die Bank, mein Platz, ist ganz bedeckt
jedoch am Himmel Vögel sangen
und in dem Busch, ganz gut versteckt.
 
 
Doch Baldur, der nordisch' Asen Frühlingsgott
er zeigt schon Farbe dem, der schaut genau
und bringt den Winter in den Abschiedstrott
Ich grüß den Frühlingsboten und ich schau!
 
 
Nun, Wärme, komm herbeigeflogen
jag den, der dieser Kälte hold, hinweg!
Oh, Wärme, komm herbeigezogen
beende Winters kalten Zweck.
 
 
(c) Rolf Glöckner