Sonntag, 23. Juni 2013

Sonne und Supermond

Sonne und Supermond
 
Ich ging hinaus, den Berg hinan,
wollte den Vollmond anschauen
Der Himmel im Westen, so sah ich ihn dann
tat mich daran erbauen.





Im Osten, da war der Himmel grau
Der Mond längst aufgegangen
Ich sah ihn nicht, doch da! Genau!
Schon hatt' ich ihn eingefangen.


Erst später, da macht er sich frei
ich konnte ihn sehen so  wunderbar,
doch war noch ein wenig Dunst dabei
erst später dann, da wurde es klar.


Orangefarbig da hing der Ball,
war doch der Erde so nah
ich hatt' mich getraut, auf jeden Fall
bin ich dort gern wieder da.


Supermond vom 23. 6. 2013,
gesehen auf dem Oldenburger Utkiek.
 
(c) Rolf Glöckner




Samstag, 4. Mai 2013

Edel ......



Edel……

Das alte Haus im Eichengrund
etwas Besonderes,
Refugium
für Menschen. Welche Menschen?


 Menschen,
die hier Suchende sind,
Suchende nach ihrer Wahrheit,
nach ihrem inneren Kind.
Gehen durch die Tür,
suchen, finden
ein Glashaus,
finden Helfende, beginnen zu fühlen.


 Kehren irgendwann
heim,
angefüllt mit
Erkenntnissen ihres Seins.
Viel Arbeit wartet noch,
aber:
Es wird gelingen.

Im April 2013
© Rolf Glöckner

Mittwoch, 1. Mai 2013

Schlaflos


Schlaflos 

Warum, du Nacht, gibst du mir keine Ruh?
Warum, du Nacht, hörst niemals du mir zu?
Warum, du Nacht, machst du dich selbst zum Tag?
Weißt du, du Nacht, dass ich das gar nicht mag? 

Ich sage dir, was ich nun werde machen,
ich werde über dich nur höhnisch lachen.
Du schaffst es nicht, mich zu berauben
um meinen Schlaf, ich bin im festen Glauben. 

Ich gehe dann hinaus, du böse böse Nacht,
ein starker Wille wurd‘ in mir entfacht
zu schauen in des Himmels endlos Weiten,
das ist mein Weg, ich wird‘ ihn jetzt beschreiten. 

Ich tauche ein in das, was ich dort sehe,
mein Herz, es hüpft mir stark und in die Höhe.
Verbanne dich, du Nacht, aus meinem Sein,
bin unterm Sternenhimmel gern mit mir allein. 

So geh hinfort, du Nacht, aus meinem Leben,
du wirst dich nicht mehr über mich erheben,
denn es geschah mit mir, ich lieb dich nun
nie mehr wirst du mir etwas Böses tun.
 
 

© Rolf Glöckner

Donnerstag, 4. April 2013

Vorbei, Eis!

Vorbei, Eis!
Noch, Eis
klammerst du dich
an des Ufers Rand,
jedoch,
ich bin dein
ärgster Feind.
Ich sage dir
jetzt
meinen Namen,
damit du
vor Angst erschauerst:
Er ist
"Sonnenlicht"

 






(c) Rolf Glöckner


Mittwoch, 3. April 2013

Schwimmende Sonne

Schwimmende Sonne
Sonnenball schwebt
über eisigem Wasser
schickt erste Strahlen
in die Welt.
Doch Wärme?
Wo bleibst Du?



Willst nicht erwärmen mir
Herz und Seele?
Willst nicht mir schenken
des Tages Lust?
Warum?



(c) Rolf Glöckner

 



Dienstag, 26. März 2013

Abschied vom Fluß

Schwarzes Loch und weißes Loch
Schöne Himmelsgestalten
heute sehe ich sie noch
tat die Hände falten. 
Sah des Himmels wildes Wallen
sah im Vordergrund die Bank
dieser Blick tat mir gefallen
sagte einen lieben Dank.
(c) Rolf Glöckner