Freitag, 6. Januar 2012

2012

Sie glauben fest daran, ich aber nicht
Der Welten End kommt näher
und damit auch das jüngst' Gericht,
verkünden viele Seher.

Die Szenen, gezogen an manch Haaren,
zuerst geht Yellowstone dann in die Luft.
Sie erzählen es schon seit Jahren.
Die Angst ist langsam schon verpufft.































Wenn Supervulkan explodiert, und Asche steiget auf,
die Erde dann bestimmt verfriert
und Asche flieget hoch zu Hauf
was Tod der Menschheit wohl gebiert.

Da bleibt die Sonne ja, zum Glück!
Schießt Flares ins All hinaus!
Magnetfeld wird dann ganz zerdrückt,
weltweit der Strom fällt aus.


Wenn auch dieses nicht kommt so,
da gibts ja noch das Weltall.
Energie aus der Galaxie Mitte, Oh!
sie wird blockiert, ganz ohne Schall.


Auch dann wird Terra untergehen
Sie tun damit ganz wichtig
ich werde das wohl anders sehen.
Ich glaub, das ist nicht richtig.

Und wenn dann auch Kalenderstein
der Maya find' sein Ende
dann hebet an das große Wein'
und es gibt keine Wende.


Propheten werden schon nervös
was wollen sie uns sagen?
Wenn sie daneben liegen bös,
und stellen sich den Fragen?

Doch dann bleibt ja noch dieses hier
der Weg mit höheren Weihen
wenn dann gefragt wird, sag ich Dir,
ich werd mein Ohr Dir leihen.

(c) Rolf Glöckner

Und ich werde 2012 die Geschenke zum Fest vor dem 21. 12. 2012 kaufen.
Der Weltuntergang wird nicht kommen, die Natur hält sich nicht an von Menschen aufgestellten Terminplänen.

Es fehlen natürlich in den Szenarien noch Erdbeben, Tsunamis, Monsterstürme und was der schrecklichen Dinge mehr sind.


(c) Rolf Glöckner

Donnerstag, 5. Januar 2012

Gegen Andrea

Andrea heißt der Wintersturm,
er tobt sich gerade aus.
Gar niemand mit dem Rade fuhr,
doch mich trieb es hinaus.

Ich kämpfe mich nur schwer voran,
verlor und sprang vom Rad herunter.
Ein Sturm, der Bäume biegen kann,
der kriegt uns ganz leicht unter.


Dazu peitscht' Regen mein Gesicht
mit großen, harten Tropfen.
Das war schon eine hart' Geschicht,
mein Herze tat mir klopfen.

So trieb es mich nur langsam fort,
blieb oftmals einfach stehen,
kam nur verspätet an den Ort,
doch nichts ist mir geschehen.

Der Rückweg allerdings war leicht,
Andrea schob mich schnell.
Hatte mein Ziel sofort erreicht,
es war schon nicht mehr hell.

Sah Venus über Wolkenband,
sah Mond in Himmels Höhen
Da bin ich nicht gleich fortgerannt
und blieb noch lange stehen.

















(c) Rolf Glöckner

Winterbesucher

Sie kommen gerne in den Garten,
die Wintergäste.
Sie fliegen ein, erwarten dann
immer nur das Beste.


Sie sitzen an dem Futterplatz
und warten
da kommt er schon, er ist ihr Schatz
in diesem schönen Garten.


Er hat zu futtern schon dabei
und streut es hin nun ihnen
Etwas Fett und Allerlei
Sie können sich bedienen.

Auch selt'ne Gäste sind dabei,
hier ist es Meister Specht.
Und auch die Meisen sind so frei
das ist ja nur gerecht.



Jedoch auch solche Gäste treff ich an,
die können fliegen nicht.
Sie sind auch an dem Futter dran
und zeigen ihr Gesicht



Auch Eichhorn schautet manchmal hin
und holt sich einen Teil
ist für die andren kein Gewinn
zur Kamera schnell ich eil!

(c) Rolf Glöckner

Mittwoch, 4. Januar 2012

Birken recken sich

Birken recken weiße Stämme
gegen Schwärze hoch.
Sonne scheint mit weißem Glanz,
Wolken ziehen wie in wildem Tanze noch.





Wandere gedankenschwer
durch die Landschaft hin,
schau an der Brücke still umher.
bin versunken, tief im Sinn.


Illusionen fliegen schnell davon,
fliegen weit.
Wer bin ich denn schon?
hab' aber nichts bereut.

Werd nicht verstanden,
bin aber ein Anderer jetzt
in unseren schönen Landen,
warum denn so entsetzt?

Das Buch, es ist doch nicht verschlossen.
Es geht weiter nun.
Auch wenn die Seele ist verdrossen,
ich werde es immer weiter tun.

Schreib alles, was bedrückt, mir von der Seele,
es fliesst heraus mir aus dem Kopf.
Auf dass ich mich nicht länger quäle,
ich dummer Tropf.


(c) Rolf Glöckner

Montag, 2. Januar 2012

Augen sind leer

Augen sind leer
schaue, ist es so schwer?
Bin nunmehr allein.

Freundschaft gegangen,
Herz ist gefangen
in Eis


Es war lange schön,
kann nichts mehr seh'n
Blind!

Warum kam es nur?
Lief aus der Spur!
Qual.

Es ging so vorbei,
ich doch nicht frei.
Warum?

Strich mich vom Leben,
Seele tat beben.
Wahrheit?

Sagte es hin,
fiel mir aus dem Sinn,
so ist's!

Nun ist's vorbei
mir nicht einerlei
in Trauer ich bin.

Worte, die flossen,
haben verdrossen
Menschenkind.

So bin ich denn hier
Seele, Herz! Ich frier!
Gehe dahin.


(c) Rolf Glöckner

Samstag, 31. Dezember 2011

Jahresendgespenst

In Gedanken versunken ganz tief
als plötzlich es rief, das Jahresendgespenst.
"Hast Du jeden, der Dich rief,
aus Deinem Herzen ausgegrenzt?



Hast nicht vergessen
der Herzen so viele?
Hast manche Seele zerfressen?
Das sag ich Dir, das sind meine Ziele!

Warum hast Du Freundschaft gebrochen,
hast Trauer um Dich gesät?
Hast Dich im Inneren verkrochen,
wenn jemand um Hilfe Dich angefleht?

Ich frage Dich hier, ist's allein Deine Schuld?
Hast Du mit Herzen gespielt?
Hattest Du oftmals keine Geduld?
Hast Du nicht Trauer gefühlt?

Ich, das Gespenst, komm nur einmal
am letzten Tage des Jahres.
Halt' Vergehen Dir vor, auf jeden Fall
stell Dich ganz einfach, erfahr es!

So gehe ich nun, lass Dich allein,
allein mit Deinen Gedanken,
So gehe ins Jahr, das Herzen sich freun
und müssen nicht an Dir kranken.

Zum Abschluß, da schenk' ich Dir Licht
das solltest Du jetzt an dich nehmen.
So glaube, Du änderst das Leben nicht
mit all Deinem tiefen Sehnen.


So gehe nun, nun geh
ins fremde neue Jahr
bin bei Dir, ich, doch Alles ich seh.
im nächsten Jahr bin ich neu da!"

(c) Rolf Glöckner

Freitag, 30. Dezember 2011

Magnetisch!

Der Platz zieht mich magnetisch an,
hier steht sie, meine Bank.
Hier schreib ich, was ich schreiben kann,
Hier sprudeln Zeilen! Gott sei Dank!


Auch wenn die Bank belegt mit Gram
und Trauer steigt dort auf,
so hat sie für mich ohne Scham
verändert Lebenslauf.

Sie ist für mich, das sag ich hier
ein Quell von Inspiration
seit Monaten hab ich das Gespür
wie oft saß ich hier schon!

Erlebte hier die schöne Welt
Erlebte hier die Trauer
Das Leben war mir fast vergällt
fühlt manchen kalten Schauer.

Jedoch das Leben ändert sich
die Pein ist jetzt gegangen.
Ich habe jetzt doch nur noch mich,
niemand hält mich gefangen.

So sitze ich hier Tag für Tag,
schau Himmelsklängen zu
und wer mich mal besuchen mag
vielleicht bist es ja du.


(c) Rolf Glöckner