In dunkler Nacht, wenn Nebel wallen,
dann streifen sie umher.
Was tun sie wohl und soll uns das gefallen?
Gar manchen Menschen stört es sehr.
Die Dosen Farbspray, das sind ihre Waffen
sind Künstler oder nur Chaoten?
Können damit ganz' Gemälde schaffen,
Möcht hauen ihnen auf die Pfoten.
Da gibt es Farben ohne Ende,
Gesichter, Formen Zeichen
die zieren morgens dann die Wände,
was wollen sie damit erreichen?
Und jeden Morgen ist der Blick ein Neuer
es prangen andere Gestalten dort,
die Spayer spielen mit dem Feuer,
der Kick zieht sie an manchen Ort.
Dort schaffen sie in kurzer Zeit
Bilder, erstaunlich anzuseh'n
doch diese hab'n mich nicht gefreut,
gar schauerlich und gar nicht schön!
Da rinnt das Blut schon aus der Nase,
ein Auge ist schon ganz zerdrückt,
wer schlug ihn so, ich's nicht ganz fasse,
ich glaub', der Sprayer ist verrückt.
So ziehn sie weiter ihre Kreise
und sprayen, was die Dose gibt,
ich stehe dort und spreche leise,
sie tun das, weil sie niemand liebt.
(c) Rolf Glöckner
Die hier veröffentlichten Gedichte sind mein geistiges Eigentum. Sie unterliegen damit dem Urheberrechtsschutz. Eine Weiterverarbeitung, sowohl elektronisch als auch in Printmedien, ganz oder in Teilen bedarf meiner ausdrücklichen Genehmigung, die vor der Verwendung einzuholen ist. (c) Alle Rechte vorbehalten! Rolf Glöckner, Oldenburg
Dienstag, 20. März 2012
Samstag, 17. März 2012
Nornen
Sie sitzen und spinnen die Fäden und walten
den Menschen, der Welt mit allem Leben
Das Schicksal sie in Händen halten.
Ihnen ist Schicksal in die Hände gegeben.
Die Nornen Werandi, Urd und Skuld
sind Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft
Sie spinnen lang, doch endet einmal die Geduld,
dann bricht die Schnur und Ende hat Ankunft.
Das Leben endet dann, einfach so manches Mal ,
doch dünnet erst des Garnes Faden,
dann dauert's lang, bis "War einmal"
der Welt zum großen Schaden.
Wer hat das Schicksal in der Hand
von unserem Planeten
und was wird einst mit unsrem Land?
Wir können nur noch beten!
Auch Ragnarök ist schon bestimmt,
das Garn der Schere wohl schon nah,
wenn Friede uns nicht bald gelingt,
dann ist das Ende schon bald da!
Noch liegt sie still, die Midgardschlange
und auch der Höllenhund.
Mir ist es in der Seele bange,
ich glaub, dazu gibt's jeden Grund.
Wer schneidet mir den Faden durch?
Wann wird es wohl geschehen?
Werandi? Skuld? Hab ich jetzt Furcht?
Kann ich das Ende sehen?
(c) Rolf Glöckner
den Menschen, der Welt mit allem Leben
Das Schicksal sie in Händen halten.
Ihnen ist Schicksal in die Hände gegeben.
Die Nornen Werandi, Urd und Skuld
sind Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft
Sie spinnen lang, doch endet einmal die Geduld,
dann bricht die Schnur und Ende hat Ankunft.
Das Leben endet dann, einfach so manches Mal ,
doch dünnet erst des Garnes Faden,
dann dauert's lang, bis "War einmal"
der Welt zum großen Schaden.
Wer hat das Schicksal in der Hand
von unserem Planeten
und was wird einst mit unsrem Land?
Wir können nur noch beten!
Auch Ragnarök ist schon bestimmt,
das Garn der Schere wohl schon nah,
wenn Friede uns nicht bald gelingt,
dann ist das Ende schon bald da!
Noch liegt sie still, die Midgardschlange
und auch der Höllenhund.
Mir ist es in der Seele bange,
ich glaub, dazu gibt's jeden Grund.
Wer schneidet mir den Faden durch?
Wann wird es wohl geschehen?
Werandi? Skuld? Hab ich jetzt Furcht?
Kann ich das Ende sehen?
(c) Rolf Glöckner
Freitag, 16. März 2012
Streicheleinheiten
Wer hätte sie nicht gern,
lieb gefühlte Streicheleinheiten?
Oft weit entfernt bei einem Stern
und nicht bei mir!
Jedoch es gibt Momente
die seltsam sind, unerklärbar!
Ich denk mich hin, wohin ich will
in allen Himmels Richtung
und schließ die Augen,
bin nur still und es passiert,
ist nicht zu glauben!
Ich fühle federleicht den Strich,
berührt mir meine Stirne.
Was ist das oder Wer?
Ist es ein Kontaktversuch,
Gedankenübermittlung?
Träum ich das nur?
Fühl ich Gedanken, Fragen, Zuspruch
Rufe?
Wer möchte mit mir fühlen,
gehen, lachen, schreiben?
Möcht mit mir sitzen auf der Bank?
Möcht nahe bleiben?
Ich weiß es nicht und bin verwirrt
ob dieses schönen Streichelns.
Geh für mich zu der schönen Bank
und bin.... Allein!
(c) Rolf Glöckner
lieb gefühlte Streicheleinheiten?
Oft weit entfernt bei einem Stern
und nicht bei mir!
Jedoch es gibt Momente
die seltsam sind, unerklärbar!
Ich denk mich hin, wohin ich will
in allen Himmels Richtung
und schließ die Augen,
bin nur still und es passiert,
ist nicht zu glauben!
Ich fühle federleicht den Strich,
berührt mir meine Stirne.
Was ist das oder Wer?
Ist es ein Kontaktversuch,
Gedankenübermittlung?
Träum ich das nur?
Fühl ich Gedanken, Fragen, Zuspruch
Rufe?
Wer möchte mit mir fühlen,
gehen, lachen, schreiben?
Möcht mit mir sitzen auf der Bank?
Möcht nahe bleiben?
Ich weiß es nicht und bin verwirrt
ob dieses schönen Streichelns.
Geh für mich zu der schönen Bank
und bin.... Allein!
(c) Rolf Glöckner
Donnerstag, 15. März 2012
Frühlingsfrisch
Der Garten fordert Frau und Mann,
ist niemals richtig fertig.
Ändert sich häufig, dann und wann,
ist oftmals richtig nervig.
Jedoch jetzt ist es an der Zeit,
zu tilgen Spur vom Winter
zu sein für Frühling jetzt bereit,
die Kälte bleibt schon hinter
Hab' vieles von den Beete jetzt
gesammelt, muß entsorgen
hab in die Sonne mich gesetzt
wart aber nicht auf Morgen.
An vielen Stellen schaun hervor
die Blüten, duftend, bunt.
Die Zeit vorbei, in der ich fror,
fühl' mich dabei schon fast gesund.
ist niemals richtig fertig.
Ändert sich häufig, dann und wann,
ist oftmals richtig nervig.
Jedoch jetzt ist es an der Zeit,
zu tilgen Spur vom Winter
zu sein für Frühling jetzt bereit,
die Kälte bleibt schon hinter
Hab' vieles von den Beete jetzt
gesammelt, muß entsorgen
hab in die Sonne mich gesetzt
wart aber nicht auf Morgen.
An vielen Stellen schaun hervor
die Blüten, duftend, bunt.
Die Zeit vorbei, in der ich fror,
fühl' mich dabei schon fast gesund.
Und diese Kugel reizte mich,
tat mich darin ablichten
ganz etwas schief, doch das stört nicht
beim Denken und beim Dichten.
So lad ich Freunde zu mir ein,
zum Freuen und zum Schauen
dabei bin ich dann nicht allein
es tät mich sehr erbauen.
(c) Rolf Glöckner
Mittwoch, 14. März 2012
An apple a day....
Auf meiner Morgenrunde,
ich mach sie mit dem Rad
und hab so manche Stunde
nahe der Natur verbracht.
Oft stand ich still und sah mich um,
endeckt' der Tiere viele
die in dem Wasser und herum,
oft trieben ihre Frühlingsspiele.
Auch Raben fleissig Nester bauen
mit viel Gehölz im Schnabel
das ist oft lustig anzuschauen,
wenn sitzend auf des Astes Gabel.
Doch fragt man sich, was hat denn das
mit Äpfeln hier zu tun?
Vielleicht mach ich nur einen Spaß,
um dann auf Lachen auszuruhn?
Nein nein, das hat schon seinen Sinn,
ich hab es selbst gesehen,
das Bild danach, ich zeig es hin,
bei ihm, da blieb ich stehen.
Da hing der Beutel, leer doch wohl
am Pfahl an einer Brücken
ich fragt, was das bedeuten soll,
möcht ich mir welche pflücken?
Noch ist nicht Herbst, noch ist's zu früh,
der Lenz wird bald beginnen.
und Äpfel pflücken, Menschlein sieh,
die Zeit wird schnell verinnen.
Dann schmückt sich mein geliebter Pfad
mit Blumen, auch zum Pflücken
und auf den Wassern, schaut nur g'rad
kann Kinderstub entzücken.
(c) Rolf Glöckner
ich mach sie mit dem Rad
und hab so manche Stunde
nahe der Natur verbracht.
Oft stand ich still und sah mich um,
endeckt' der Tiere viele
die in dem Wasser und herum,
oft trieben ihre Frühlingsspiele.
Auch Raben fleissig Nester bauen
mit viel Gehölz im Schnabel
das ist oft lustig anzuschauen,
wenn sitzend auf des Astes Gabel.
Doch fragt man sich, was hat denn das
mit Äpfeln hier zu tun?
Vielleicht mach ich nur einen Spaß,
um dann auf Lachen auszuruhn?
Nein nein, das hat schon seinen Sinn,
ich hab es selbst gesehen,
das Bild danach, ich zeig es hin,
bei ihm, da blieb ich stehen.
Da hing der Beutel, leer doch wohl
am Pfahl an einer Brücken
ich fragt, was das bedeuten soll,
möcht ich mir welche pflücken?
Noch ist nicht Herbst, noch ist's zu früh,
der Lenz wird bald beginnen.
und Äpfel pflücken, Menschlein sieh,
die Zeit wird schnell verinnen.
Dann schmückt sich mein geliebter Pfad
mit Blumen, auch zum Pflücken
und auf den Wassern, schaut nur g'rad
kann Kinderstub entzücken.
(c) Rolf Glöckner
Dienstag, 13. März 2012
Doktorspiele oder Ärztechinesisch
Der Doktor sprach, mein lieber Freund,
da bin ich nicht zufrieden!
Du hast wohl einiges versäumt,
die Werte schlecht jetzt liegen.
Da sehe ich Cholesterin
das ist wohl etwas hoch.
da läuft was falsch, nun sieh doch hin,
sag es Dir wieder, horch!
Der HbA1c ist schlimm
das kann doch Folgen haben,
wird für Dich sicher kein Gewinn!
Wie oft muß ich's noch sagen!
Er sprach dann noch von C-Peptid
erwähnt' TS-Basal,
doch ich bekam nur wenig mit
und dacht', was das wohl soll?
Verstand nur "Bahnhof" Kürzel fein,
verstand nicht, er wollt' sagen.
Mein Geist ließ langsam mich allein,
ich hatte viele Fragen.
Dann kamen Abkürzungen heraus,
die konnt ich nicht begreifen.
Ich fragte nach, doch "ei der Daus",
tat's Thema leicht nur streifen.
Da gibt er mir ein Blatt Papier,
darauf ist's aufgeschrieben
Die ganzen Werte, und ich frier,
bin dort nicht lang geblieben.
Bedeutungsschwer die Zeilen sind,
ich geh' entnervt von dannen.
Bin ich denn jetzt schon Todes Kind
spür Hölle heiße Flammen?
Da geh' ich lieber noch hinaus,
wer weiß, ob Zeit mir bleibt.
Vielleicht geht's gut jedoch noch aus
Was ist es, was mich treibt?
So schreib ich die Geschichte hin
so gut, wie ich's vermag
vergrab die Werte, werf sie hin,
es kommt ein neuer Tag!
da bin ich nicht zufrieden!
Du hast wohl einiges versäumt,
die Werte schlecht jetzt liegen.
Da sehe ich Cholesterin
das ist wohl etwas hoch.
da läuft was falsch, nun sieh doch hin,
sag es Dir wieder, horch!
Der HbA1c ist schlimm
das kann doch Folgen haben,
wird für Dich sicher kein Gewinn!
Wie oft muß ich's noch sagen!
Er sprach dann noch von C-Peptid
erwähnt' TS-Basal,
doch ich bekam nur wenig mit
und dacht', was das wohl soll?
Verstand nur "Bahnhof" Kürzel fein,
verstand nicht, er wollt' sagen.
Mein Geist ließ langsam mich allein,
ich hatte viele Fragen.
Dann kamen Abkürzungen heraus,
die konnt ich nicht begreifen.
Ich fragte nach, doch "ei der Daus",
tat's Thema leicht nur streifen.
Da gibt er mir ein Blatt Papier,
darauf ist's aufgeschrieben
Die ganzen Werte, und ich frier,
bin dort nicht lang geblieben.
Bedeutungsschwer die Zeilen sind,
ich geh' entnervt von dannen.
Bin ich denn jetzt schon Todes Kind
spür Hölle heiße Flammen?
Da geh' ich lieber noch hinaus,
wer weiß, ob Zeit mir bleibt.
Vielleicht geht's gut jedoch noch aus
Was ist es, was mich treibt?
So schreib ich die Geschichte hin
so gut, wie ich's vermag
vergrab die Werte, werf sie hin,
es kommt ein neuer Tag!
BSG, C-aktives Protein, MCV, MCH, MCHC, GO, GPT, HbA1c, HbA1c (IFCC) HDL, LDL,
Apo 1A, Apo B, Wer soll das verstehen?
(c) Rolf Glöckner
Sonntag, 11. März 2012
Fukushima
Die Erde bebt tief,
Wasser wallt auf.
Trifft die Küste mit roher Gewalt
Spült hinweg alles Leben,
alle Häuser,
Kinder, Greise
Zerstört das Land.
Trifft auf Fukushima
zerstört atomare Kraftwerke,
Notstrom fällt aus
Kernschmelze setzt ein,
unsichtbare Strahlung
verseucht Wasser, Land, Menschen
tötet Meeresleben.
Bevölkerung kämpft,
verliert, Explosionen
setzen neues Unheil frei.
Ein Jahr ist vergangen.
Erinnerung gelöscht?
Die Gefahr ist nicht gebannt,
Menschen werden aufs Neue belogen.
Eine neue Schmelze wird kommen
wenn Hilfskühlung versagt.
Wann endlich werden diese
gefählichen Dampfmaschinen
vom Erdenball verschwinden?
Wann endlich?
(c) Rolf Glöckner
Wasser wallt auf.
Trifft die Küste mit roher Gewalt
Spült hinweg alles Leben,
alle Häuser,
Kinder, Greise
Zerstört das Land.
Trifft auf Fukushima
zerstört atomare Kraftwerke,
Notstrom fällt aus
Kernschmelze setzt ein,
unsichtbare Strahlung
verseucht Wasser, Land, Menschen
tötet Meeresleben.
Bevölkerung kämpft,
verliert, Explosionen
setzen neues Unheil frei.
Ein Jahr ist vergangen.
Erinnerung gelöscht?
Die Gefahr ist nicht gebannt,
Menschen werden aufs Neue belogen.
Eine neue Schmelze wird kommen
wenn Hilfskühlung versagt.
Wann endlich werden diese
gefählichen Dampfmaschinen
vom Erdenball verschwinden?
Wann endlich?
(c) Rolf Glöckner
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