Die hier veröffentlichten Gedichte sind mein geistiges Eigentum. Sie unterliegen damit dem Urheberrechtsschutz. Eine Weiterverarbeitung, sowohl elektronisch als auch in Printmedien, ganz oder in Teilen bedarf meiner ausdrücklichen Genehmigung, die vor der Verwendung einzuholen ist. (c) Alle Rechte vorbehalten! Rolf Glöckner, Oldenburg
Dienstag, 26. März 2013
Sonntag, 24. Februar 2013
Schneegestöber
Schneegestöber
Flocken fallen, Pferde
suchen Gras.
Schnee bedeckt die Erde
schmilzt, die Welt wird nass
Weiden, mit Schnee bedeckt
doch auch Grünes ist zu sehen!
Winter, was hast du bezweckt?
Soll ich deine Herrschaft noch verstehen?
Schwarz auf weiß nun
der Winterzweig sich zeiget mir
Schnee und Kälte, kann ich etwas tun?
Frühling komm, damit ich nicht mehr frier!
Das Rohr hat Flocken eingefangen
die Bank, mein Platz, ist ganz bedeckt
jedoch am Himmel Vögel sangen
und in dem Busch, ganz gut versteckt.
Doch Baldur, der nordisch' Asen Frühlingsgott
er zeigt schon Farbe dem, der schaut genau
und bringt den Winter in den Abschiedstrott
Ich grüß den Frühlingsboten und ich schau!
Nun, Wärme, komm herbeigeflogen
jag den, der dieser Kälte hold, hinweg!
Oh, Wärme, komm herbeigezogen
beende Winters kalten Zweck.
(c) Rolf Glöckner
Sonntag, 17. Februar 2013
Schreie im Nebel
Schreie im Nebel
Nur die Schreie,
krächzend laut
dringen an mein Ohr.
Krähen fliegen
nebelziehend über mir
dahin.
Was ist ihr Ziel?
Ein neuer Platz?
Ein neuer Baum?
Oder einfach
nur fliegen
in Nebelwelten?
(c) Rolf Glöckner
Donnerstag, 14. Februar 2013
Ach, wer?
Ach, wer?
Wer möchte
noch an diesem Tag
verstehen,
warum er soll sein
der Tag der Liebe?
Wer legt den Zwang
auf unser Herz,
der Liebe zu dienen
nur heute?
Versteh' es nicht,
ihr lieben Leute!
Ist wohl die
Blumenindustrie
Erfinder dieses Tages?
Ich glaub es wohl
und laut ich sag es!
Wer möchte
noch an diesem Tag
verstehen,
warum er soll sein
der Tag der Liebe?
Wer legt den Zwang
auf unser Herz,
der Liebe zu dienen
nur heute?
Versteh' es nicht,
ihr lieben Leute!
Ist wohl die
Blumenindustrie
Erfinder dieses Tages?
Ich glaub es wohl
und laut ich sag es!
(c) Rolf Glöckner
Mittwoch, 13. Februar 2013
Winter, geh!
Winter, geh!
Leichter Schneefall,
die Straßen sind glatt,
doch ich will Sonne, überall!
Dich, Winter, setze ich matt!
Ich male mir die Sonne
und den Frühling dazu
und geniesse in Wonne
erste Wärme in Ruh!
Ich seh' schon die Boten
sie schauen hervor
aus eiskaltem Boden,
der vor Tagen noch fror.
So geh' nun, du Winter, kalter Gesell
du hattest genug kalte Zeit.
Der Frühling wird treten an deine Stell
hält seine Blüten für uns schon bereit.
(c) Rolf Glöckner
Sonntag, 10. Februar 2013
Nächtens
Nächtens
Nächtens auf der Dobbenwiese
stehen Menschen, schau'n gebannt
mit Geräten, so wie diese,
in den Himmel, unbekannt.
Hatten Fragen zu dem Stern
und dem Nebel, der zu sehen,
hörten die Erklärung gern,
blieben lange bei uns stehen.
Sirius und Jupiter, Orionnebel, die Plejaden
alles wollten sie so gerne wissen,
mit uns zu wandeln auf den Pfaden
und auch Sterns Entfernung messen.
Wie kann man denn ein Foto machen,
es ist dunkel und schon Nacht?
Sie hörten mich dann leise lachen,
Erklärung war wohl angebracht.
Und wenn die Sternenfreunde hier zu finden
auf der kalten, nassen Wiese
taten sie uns laut verkünden:
Kommen doch zur Nacht wie diese!
(c) Rolf Glöckner
Mittwoch, 6. Februar 2013
Schummeleien
Schummeleien
Es ist so einfach heut, zu schummeln,
das Smartphone, ja, es hilft dabei.
Doch da sind Leute, die sich tummeln
Regierungsbank, sie sind so frei.
Dort sitzen sie, uns zu regieren
doch jetzt kommt die Vergangenheit.
Sie reden, wiegeln ab und zieren
sich. Doch jetzt ist es soweit!
Das Studium war wohl nicht leicht,
jedoch es wurde bestanden.
Zur Doktorarbeit hat es auch gereicht,
das ist nicht leicht in unsren Landen.
Jedoch die Arbeit, sie wurde untersucht,
gestohlen war so manches Stück.
Doch die da stahlen, heute gut betucht
sie weisen jede Schuld zurück.
Jetzt ist die Chefin wohl am Zug,
es gibt Bedarf an einem klaren Wort.
Vielleicht sagt sie: "Es ist genug!
Scher dich hinweg von diesem Ort!"
Doch daran glaubt nicht Mann, nicht Frau
so kurz vor einer Wahl
uns bleibt nur Ohnmacht, und ich schau
auf Schummelei, so manches mal!
(c) Rolf Glöckner
Es ist so einfach heut, zu schummeln,
das Smartphone, ja, es hilft dabei.
Doch da sind Leute, die sich tummeln
Regierungsbank, sie sind so frei.
Dort sitzen sie, uns zu regieren
doch jetzt kommt die Vergangenheit.
Sie reden, wiegeln ab und zieren
sich. Doch jetzt ist es soweit!
Das Studium war wohl nicht leicht,
jedoch es wurde bestanden.
Zur Doktorarbeit hat es auch gereicht,
das ist nicht leicht in unsren Landen.
Jedoch die Arbeit, sie wurde untersucht,
gestohlen war so manches Stück.
Doch die da stahlen, heute gut betucht
sie weisen jede Schuld zurück.
Jetzt ist die Chefin wohl am Zug,
es gibt Bedarf an einem klaren Wort.
Vielleicht sagt sie: "Es ist genug!
Scher dich hinweg von diesem Ort!"
Doch daran glaubt nicht Mann, nicht Frau
so kurz vor einer Wahl
uns bleibt nur Ohnmacht, und ich schau
auf Schummelei, so manches mal!
(c) Rolf Glöckner
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