Mittwoch, 6. Februar 2013

Schummeleien

Schummeleien

Es ist so einfach heut, zu schummeln,
das Smartphone, ja, es hilft dabei.
Doch da sind Leute, die sich tummeln
Regierungsbank, sie sind so frei.

Dort sitzen sie, uns zu regieren
doch jetzt kommt die Vergangenheit.
Sie reden, wiegeln ab und zieren
sich. Doch jetzt ist es soweit!

Das Studium war wohl nicht leicht,
jedoch es wurde  bestanden.
Zur Doktorarbeit hat es auch gereicht,
das ist nicht leicht in unsren Landen.

Jedoch die Arbeit, sie wurde untersucht,
gestohlen war so manches Stück.
Doch die da stahlen, heute gut betucht
sie weisen jede Schuld zurück.

Jetzt ist die Chefin wohl am Zug,
es gibt Bedarf an einem klaren Wort.
Vielleicht sagt sie: "Es ist genug!
Scher dich hinweg von diesem Ort!"

Doch daran glaubt nicht Mann, nicht Frau
so kurz vor einer Wahl
uns bleibt nur Ohnmacht, und ich schau
auf Schummelei, so manches mal!

(c) Rolf Glöckner










Dienstag, 5. Februar 2013

Jäger und Sammler

Jäger und Sammler

Es steht die Renovierung an,
da heißt es räumen, räumen, räumen.
Ich hab mich da nicht schwer getan,
doch werd' ich davon träumen.

So viele Dinge, gut versteckt
in Schränken und Regalen
hab ich beim Räumen jetzt entdeckt,
einst war'n sie zu bezahlen.

Selbst ein altes Spiegelstück,
das trieb mich zu 'nem Buch,
das fand ich wieder, welch ein Glück,
doch jetzt ist es genug!

Die Restmülltonne war gefordert,
sie nahm die Menge auf.
Und Spermüll ist schon jetzt geordert,
so nimmt es seinen Lauf.

Es wird wohl Zeit, sich jetzt zu trennen
von Sammlungsstücken, alten,
am liebsten würd' ich sie verbrennen
und dann vor Glück die Hände falten.
 


(c) Rolf Glöckner

Samstag, 2. Februar 2013

Lichtwirbel

Lichtwirbel.
Wirbel
ziehen mich
an.
Wohin werden
sie mich bringen,
und ziehen
mich in
ihren Bann?
Geben mich
niemals mehr frei?
Aus?
Vorbei?




 (c) Rolf Glöckner



Donnerstag, 31. Januar 2013

Allein in der Nacht

Allein in der Nacht.

Wind und Regen rauschen,
Donner grollt
Möchte jetzt mit keinem tauschen,
der ohne Heim sich unter eine Brücke rollt.

Die Kälte beisst ihn,
der Magen nicht gefüllt
der Sturm, er pfeift dahin.
Der Schlafplatz stark vermüllt.
 
Aller Besitz in einer Plastiktüte,
eine Kerze das einzige Licht.
Wo ist denn jetzt unsere Güte
zu erhellen des Armen Gesicht?

Wir aber sitzen drinnen, zwanzig Grad,
er ist allein in dunkler Nacht.
Sein Leben, es ist wirklich hart.
Habt ihr an solch jemanden gedacht?

 

(c) Rolf Glöckner

Dienstag, 22. Januar 2013

Versuch macht klug

Versuch macht klug

Ein erstes Werk ist abgegeben
in einen Wettbewerb, soeben.
Ich bin gespannt ob es was bringt
oder der Autor die Hände ringt,
weil nichts davon kam ihm zurück
Vielleicht jedoch.... hat er mal Glück.

Das hier ist der Link
vielleicht schaut ihr mal rein
und voted bitte, kling kling kling
ich würde mich darüber freu'n
http://www.indie-autor-preis.de/titel-im-wettbewerb/details/spiegelwelten-die-zwoelf-buecher.html
Und hier ist auch das Buch zum Lesen
http://www.amazon.de/Spiegelwelten-Die-zw%C3%B6lf-B%C3%BCcher-ebook/dp/B009Q20EPO/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1358857208&sr=8-1
Viel Vergnügen dabei!
(c) Rolf Glöckner

Die Einsendefrist ist um, die Spannung steigt. Vielen Dank an die, die meinem Beitrag ein "Like" gegeben haben und:  "Dabeisein ist alles"

Rolf Glöckner
 
 

Mittwoch, 16. Januar 2013

Verkehrte Welt

Verkehrte Welt
 
Der eine Mensch
kann nicht ertragen
den Tag nur
ohne Sonne.
Es bringt ihn
um den Schlaf,
in den Schlaf
des Winters.
 
Ein anderer
schaut himmelhoch,
ihn ärgert schon
das Graue,
jedoch hat er
die Hoffnung
auf die kalte Nacht
und freut sich
an der Sternenpracht.
 
So sind die Menschen
Gott sei Dank
verschieden.
Der eine hasst den
grauen Tag,
der andere liebt
die sternenklare
Nacht.



(c) Rolf Glöckner


Dienstag, 15. Januar 2013

Vor der Wahl

Vor der Wahl
 
Von überallher
da glotzen mich an die
lächelnden Münder.
 

 
Vollmundige
Sprüche sollen sein
mein Köder.
Man sagt zwar das
Lachen sei gesünder
doch, Politiker
ich bin nicht
euer "blöder"
 

Bürger, der stillschweigend
glaubt, was ihr
dort versprecht.
Habt ihr schon einmal
zugehört, wenn der "kleine"
Bürger von seinem
armseligen Leben
erzählt?
Und sagt mal ehrlich:
Wird euch dann nicht schlecht?
Seid doch mal
ehrlich,
auch noch nach der Wahl!
Unehrlichkeit, sie ist
auch für euch
lebensgefährlich!
So schaue ich skeptisch
der Unwahrheit zu,
denn ich trage eine Brille
 
 
 und Du?

(c) Rolf Glöckner