Die letzte Reise ist es nicht,
nur etwas angehalten
die neue Eb'ne ist in Sicht
kann sich dort neu entfalten.
Es ist die Zeit, die er verbringt
auf vielen Wasserstraßen
ganz früh ihm schon ein Vöglein singt
und Rabenkrächz, ist es zu fassen?
Er gab dem Schiff den Namen "Stromtid"
der Strom braucht seine Zeit
die er verbringt und jeder sieht
er ist dafür bereit.
Er tritt bald seine Reise an,
sein Ziel ist unbekannt
an einem Orte lädt er dann
etwas für unser Land.
Doch Nächtens, da ist es ganz still
da gibt es and're Reisen,
die ich so gern nicht sehen will,
das Herz tut mir vereisen.
Ein lieber Mensch macht sich nun auf,
den letzten Weg zu gehen
verschwindet aus der Welten Lauf
werd niemals ihn mehr sehen.
Das Licht verlöscht, der Strom liegt still,
die Zeit wird eine andre
die Sonne stirbt und nun sie will
dass ich in Frieden wandre
So geh ich jetzt in meiner Spur
geniesse Stromes Tid
die Ferne zeigt mir Schönes nur,
das Neue, es obsiegt.
(c) Rolf Glöckner
Die hier veröffentlichten Gedichte sind mein geistiges Eigentum. Sie unterliegen damit dem Urheberrechtsschutz. Eine Weiterverarbeitung, sowohl elektronisch als auch in Printmedien, ganz oder in Teilen bedarf meiner ausdrücklichen Genehmigung, die vor der Verwendung einzuholen ist. (c) Alle Rechte vorbehalten! Rolf Glöckner, Oldenburg
Samstag, 14. April 2012
Mittwoch, 11. April 2012
Graffitti, erwünscht
Ein Ärgernis in unserer Stadt
ist diese schlimme Ecke
Geschäft geschlossen und man hat
nichts Neu's zum schönen Zwecke.
Da fand man, es wär an der Zeit,
die Brache zu verschönen
zu geben ihr ein neues Kleid,
man braucht nicht mehr zu stöhnen.
So rief man Sprayer flugs herbei
die kamen gern und viele
besprühten Wände dererlei,
dass man in Kunst sich fühle.
Ich stell jetzt ein paar Werke ein
für euch nun zum betrachten
und find, es ist gemacht ganz fein,
man sollt es wohl beachten.
ist diese schlimme Ecke
Geschäft geschlossen und man hat
nichts Neu's zum schönen Zwecke.
Da fand man, es wär an der Zeit,
die Brache zu verschönen
zu geben ihr ein neues Kleid,
man braucht nicht mehr zu stöhnen.
So rief man Sprayer flugs herbei
die kamen gern und viele
besprühten Wände dererlei,
dass man in Kunst sich fühle.
Ich stell jetzt ein paar Werke ein
für euch nun zum betrachten
und find, es ist gemacht ganz fein,
man sollt es wohl beachten.
Doch hat's nur kurze Lebenszeit
bis grosser Bagger naht,
so, liebe Leute, 's ist so weit
geht hin, seid jetzt auf Draht.
(c) Rolf Glöckner
Dienstag, 10. April 2012
Stille Wasser
Stille Wasser ziehen mich magisch an,
blicke tief hinein.
Wende mich wieder und dann
plötzlich nicht mehr allein.
Wie kam es? Wer war bei mir?
Half mir aus meiner Pein?
Wer machte, dass ich nicht mehr frier?
Wer wollte in meiner Nähe sein?
Der Anblick ließ mich lange stehen,
war der Gedanken doch so voll,
wollt' erst ein Neues gar nicht sehen,
doch fühlt mich innerlich nicht hohl.
An andrer Stell wölbt sich das Land
hinauf, steigt himmelwärts.
Ich steh' an seinem grünen Rand,
verschwunden plötzlich ist mein Schmerz.
Ich warte auf das Tagesende,
dass Sonn' ins Wasser sinkt
Wart auf Gefühles große Wende,
dass wunderschönes Lied mir klingt.
Und wieder liegt das Licht im Fluß
und spiegelt Wolkenland
ich schau, hab daran viel Genuß
Hab's selber in der Hand.
Und wart noch länger, Sternenhimmel
tauch vor mir auf, wird hell und klar
von fern Kirchglöckleins Gebimmel,
ich träume still, es ist wohl wahr
Die Zeitenwende steht bereit
sie wird uns all' beglücken
Komm her, du schöne neue Zeit,
wirst Seel' nicht länger drücken.
(c) Rolf Glöckner
blicke tief hinein.
Wende mich wieder und dann
plötzlich nicht mehr allein.
Wie kam es? Wer war bei mir?
Half mir aus meiner Pein?
Wer machte, dass ich nicht mehr frier?
Wer wollte in meiner Nähe sein?
Der Anblick ließ mich lange stehen,
war der Gedanken doch so voll,
wollt' erst ein Neues gar nicht sehen,
doch fühlt mich innerlich nicht hohl.
An andrer Stell wölbt sich das Land
hinauf, steigt himmelwärts.
Ich steh' an seinem grünen Rand,
verschwunden plötzlich ist mein Schmerz.
Ich warte auf das Tagesende,
dass Sonn' ins Wasser sinkt
Wart auf Gefühles große Wende,
dass wunderschönes Lied mir klingt.
Und wieder liegt das Licht im Fluß
und spiegelt Wolkenland
ich schau, hab daran viel Genuß
Hab's selber in der Hand.
Und wart noch länger, Sternenhimmel
tauch vor mir auf, wird hell und klar
von fern Kirchglöckleins Gebimmel,
ich träume still, es ist wohl wahr
Die Zeitenwende steht bereit
sie wird uns all' beglücken
Komm her, du schöne neue Zeit,
wirst Seel' nicht länger drücken.
(c) Rolf Glöckner
Montag, 9. April 2012
Regenschwer
Der Ostertag in Grau
ich geh für mich und schau
die grüne, bunte Welt.
Glocken schwer gebeugt
Tropfenschwer.
In lila Farbe eingebettet
die Frühlingsglocken, allerorten
der Winter nun davon sich rettet
ganz weit, bis in den hohen Norden.
Am Rande, ganz an Wildnis Rand
stand dieser weiße Stuhl,
auf den ich müde niedersank,
war der Gedanken voll.
Träumt mich in eine Sommerwelt,
das Wetter goß den Schauer
den Blick hinauf zum Himmelszelt
es wurd schlimm und noch viel grauer.
Am Abend vorher noch das Wetter
gab blau und Wolken kleine,
das könnte sein Gemütes Retter,
ich möcht nicht, dass ich traurig weine.
Weil Trauer bedrücket mich so schwer
die Tränen täglich rinnen,
so lauf ich planlos oft umher
und bleib nicht gerne drinnen.
Jedoch am Horizont der Nacht
da ist es jetzt noch hell
hat Schäfchenwolken hergebracht
für mich an dieser Stell.
So kommt auch Glück doch her zu mir,
füllt mir mein Herz mit Freude,
damit ich nicht mehr länger frier
in diesem Hier und Heute.
(c) Rolf Glöckner
ich geh für mich und schau
die grüne, bunte Welt.
Glocken schwer gebeugt
Tropfenschwer.
In lila Farbe eingebettet
die Frühlingsglocken, allerorten
der Winter nun davon sich rettet
ganz weit, bis in den hohen Norden.
Am Rande, ganz an Wildnis Rand
stand dieser weiße Stuhl,
auf den ich müde niedersank,
war der Gedanken voll.
Träumt mich in eine Sommerwelt,
das Wetter goß den Schauer
den Blick hinauf zum Himmelszelt
es wurd schlimm und noch viel grauer.
Am Abend vorher noch das Wetter
gab blau und Wolken kleine,
das könnte sein Gemütes Retter,
ich möcht nicht, dass ich traurig weine.
Weil Trauer bedrücket mich so schwer
die Tränen täglich rinnen,
so lauf ich planlos oft umher
und bleib nicht gerne drinnen.
Jedoch am Horizont der Nacht
da ist es jetzt noch hell
hat Schäfchenwolken hergebracht
für mich an dieser Stell.
So kommt auch Glück doch her zu mir,
füllt mir mein Herz mit Freude,
damit ich nicht mehr länger frier
in diesem Hier und Heute.
(c) Rolf Glöckner
Sonntag, 8. April 2012
Osterfeuer
Rauch in der Luft,
wilder Mond am Firmament.
Einmal im Jahr bekannter Duft,
Osterfeuer brennt.
Menschen versammeln sich
am Feuer zum Ostertag,
schauen in die Flammen
brennen mit, wollen gemeinsam
einläuten den Frühling,
vertreiben Hödur, den Wintergott.
Jedoch von kurzer Dauer ist der Flammen Tanz
glühen aus, noch Hitze strahlend,
fallen knisternd in sich zusammen,
glosend noch.
Morgendunst steigt, nur Asche noch.
Rauchfäden wehen im Wind
verbrannt, ausgelöscht der Winter,
doch was geschieht mit uns,
mit der Welt, der Natur, dem Frieden. den Menschen?
Ist auch das alles heruntergebrannt?
Wo bleibt das Leben auf diesem Planeten?
Ausgebrannt?
Das Ende der Zeit bald gekommen?
Jedoch
neues Leben überall
schiebt sich aus noch kalter Erde
ans Licht.
Noch ist Hoffnung!
(c) Rolf Glöckner
wilder Mond am Firmament.
Einmal im Jahr bekannter Duft,
Osterfeuer brennt.
Menschen versammeln sich
am Feuer zum Ostertag,
schauen in die Flammen
brennen mit, wollen gemeinsam
einläuten den Frühling,
vertreiben Hödur, den Wintergott.
Jedoch von kurzer Dauer ist der Flammen Tanz
glühen aus, noch Hitze strahlend,
fallen knisternd in sich zusammen,
glosend noch.
Morgendunst steigt, nur Asche noch.
Rauchfäden wehen im Wind
verbrannt, ausgelöscht der Winter,
doch was geschieht mit uns,
mit der Welt, der Natur, dem Frieden. den Menschen?
Ist auch das alles heruntergebrannt?
Wo bleibt das Leben auf diesem Planeten?
Ausgebrannt?
Das Ende der Zeit bald gekommen?
Jedoch
neues Leben überall
schiebt sich aus noch kalter Erde
ans Licht.
Noch ist Hoffnung!
(c) Rolf Glöckner
Samstag, 7. April 2012
Sprachlosigkeit
Wort ist entflohen,
Wahrheit gesprochen.
Eiszeit gebiert
Sprachlosigkeit.
Mich friert nicht!
Fühle neue Welt,
fühle Freunde,
fühle Bilder
fühle mich frei,
ungehemmt,
ohne Klammern
zu sehen, zu schreiben,
zu fühlen, zu denken
und Gedanken strömen zu lassen
wie einen Wasserfall.
So neu!
Möcht' Gedanken nicht missen
die mich durchfluten,
die aufregend sind,
die die Nächte verlängern
Schlaf mit Träumen schwängern.
Dann schau ich auf
Mondes und Sterne Lauf
Still und Stumm?
Nein, sie sind nicht
sprachlos!
verharren, geben sich nicht
preis.
Sprachlosigkeit aller Orten.
(c) Rolf Glöckner
Wahrheit gesprochen.
Eiszeit gebiert
Sprachlosigkeit.
Mich friert nicht!
Fühle neue Welt,
fühle Freunde,
fühle Bilder
fühle mich frei,
ungehemmt,
ohne Klammern
zu sehen, zu schreiben,
zu fühlen, zu denken
und Gedanken strömen zu lassen
wie einen Wasserfall.
So neu!
Möcht' Gedanken nicht missen
die mich durchfluten,
die aufregend sind,
die die Nächte verlängern
Schlaf mit Träumen schwängern.
Dann schau ich auf
Mondes und Sterne Lauf
Still und Stumm?
Nein, sie sind nicht
sprachlos!
Ich spreche ins All, bekomme
Antworten.
Menschen in ihrer Sprachlosigkeitverharren, geben sich nicht
preis.
Sprachlosigkeit aller Orten.
(c) Rolf Glöckner
Freitag, 6. April 2012
Karfreitagsspaziergang
Die Sonne hell am Himmel,
ich gehe meinen Weg.
In der Ferne Kirchengeläut
über dem Land.
Am Straßenrand
jedoch stehen Glöckchen
wunderschön gelb
Mein Weg in Feiertagsfrieden
Station an meiner Bank
der Platz, der mich zum Schreiben
oftmals inspirierte,
mir viele Wort gab,
ohne Hintergedanken.
Saß dort eine ganze Weile,
Fasan schaute mir zu,
sah mich an, als wolle er sagen:
"Wer bist Du? Ich kenne Dich, sehe Dich,
freue mich, daß Du hier rastest."
Am Ufer sprießt Grünes,
neues Leben überall
Blütenbäume sich schmücken
für schöne Tage
die den Menschen erinnern sollen
an das, was einst geschah vor vielen Jahren
ich gehe meinen Weg.
In der Ferne Kirchengeläut
über dem Land.
Am Straßenrand
jedoch stehen Glöckchen
wunderschön gelb
Mein Weg in Feiertagsfrieden
Station an meiner Bank
der Platz, der mich zum Schreiben
oftmals inspirierte,
mir viele Wort gab,
ohne Hintergedanken.
Saß dort eine ganze Weile,
Fasan schaute mir zu,
sah mich an, als wolle er sagen:
"Wer bist Du? Ich kenne Dich, sehe Dich,
freue mich, daß Du hier rastest."
Am Ufer sprießt Grünes,
neues Leben überall
Blütenbäume sich schmücken
für schöne Tage
die den Menschen erinnern sollen
an das, was einst geschah vor vielen Jahren
So stand ich sinnend und
mich besinnend auf das,
was mit mir geschah.
Sah hoch zum Himmel, zur Sonne
zu Blüten, Zweigen und Gräsern
und dankte dem Schöpfer
so wunderbar die Welt.
Noch!
(c) Rolf Glöckner
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