Montag, 9. April 2012

Regenschwer

Der Ostertag in Grau
ich geh für mich und schau
die grüne, bunte Welt.
Glocken schwer gebeugt
Tropfenschwer.



In lila Farbe eingebettet
die Frühlingsglocken, allerorten
der Winter nun davon sich rettet
ganz weit, bis in den hohen Norden.



Am Rande, ganz an Wildnis Rand
stand dieser weiße Stuhl,
auf den ich müde niedersank,
war der Gedanken voll.


Träumt mich in eine Sommerwelt,
das Wetter goß den Schauer
den Blick hinauf zum Himmelszelt
es wurd schlimm und noch viel grauer.

Am Abend vorher noch das Wetter
gab blau und Wolken kleine,
das könnte sein Gemütes Retter,
ich möcht nicht, dass ich traurig weine.

Weil Trauer bedrücket mich so schwer
die Tränen täglich rinnen,
so lauf ich planlos oft umher
und bleib nicht gerne drinnen.

Jedoch am Horizont der Nacht
da ist es jetzt noch hell
hat Schäfchenwolken hergebracht
für mich an dieser Stell.



So kommt auch Glück doch her zu mir,
füllt mir mein Herz mit Freude,
damit ich nicht mehr länger frier
in diesem Hier und Heute.

(c) Rolf Glöckner

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