Sonntag, 6. Mai 2012

Konsum...

Erschöpft sitze ich da, Coffee to go,
die Füße rund, doch ich bin froh.
Die Menschen, sie rennen und streben
die Straßen entlang
als wär fast vorbei ihr endliches Leben.
Kaufrausch oder was sonst es wohl sei.
Was treibt sie um, der Käufer unendliche Schar?
Nichts ist umsonst und genügend ist da!
Das Geld fliesst in Kassen!
Und Wirtschaft? "Hurra"!
So gebt es an uns, ihr kaufsüchtigen Massen!
Kein Blick auf das Kleine am Rande des Weges
Kein Blick auf das Fenster, mit Gold ist verstrebt es.
Und würde man sagen, schaut dort einmal hin,
sie würden wohl fragen, was macht das für Sinn?
Ich bin hier geboren, ich kenne die Stadt,
ich gehe hier täglich, es ist doch mein Pfad!
Was soll ich denn schauen, ich kenne doch alles!
Für vieles man einfach den Blick nicht mehr hat.
Ich schüttel den Köpf und geh meines Weges,
hab soviel gefunden, schaut hin und ihr seht es!
Blick noch zurück und es füllt mir das Herz!
Ist Nichtsehen nicht auch ein tiefer Schmerz?













Was spürt ihr, wenn der Tag zu Ende sich neigt?
Ist es doch Leere, die euch dann beschleicht?
Was habt ihr verpasst am heutigen Tag?
Eine Antwort dazu ich nicht geben mag.

(c) Rolf Glöckner  06.05. 2012

Kommentare:

  1. Lieber Rolf, das ist Konsumkritik vom Feinsten und macht sehr, sehr nachdenklich.
    Eine Antwort vermag auch ich nicht zu geben
    Etwas weniger Konsum, etwas mehr LEBEN....eben!

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  2. Eine endgültige Antwort vermag auch ich nicht zu geben
    Etwas weniger Konsum, etwas mehr LEBEN...eben!

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